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Online ist jetzt ein Bericht des Senders Bozen über die südtiroler freien Weinbauern aufgetaucht. Zwar nur die ersten 5 Minuten, aber die komplette Sendung kann man sich über einen speziellen Viewer anschauen. Viel Spaß.

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Stolz wird verkündet wie Südtiroler Studenten einen Medienpreis eingeheimst haben. Die “gekonnte Verknüpfung von Realität mit der surrealen Legowelt” wird von der Jury der Kurzfilm “Raumschiff Legopreis” gerühmt. Aber eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema findet nicht statt. Das “gemeine Volk” wird interviewt, wo die Beführworter eindeutig in der Überzahl sind und am Ende sagt man, “Gott sei dank ist der Brennerbasistunnel dann doch gebaut worden”.

Ähm 2025 ist der noch lang nicht fertig, es wird auch wieder das Bild vermittelt, dass der ganze Güterverkehr in den Tunnel soll (was einfach nicht stimmt) und es wirkt wie ein Loblied auf den Tunnel und die uneingeschränkte Mobilität. Aber seht selbst.



Viel braucht man da nicht mehr zu sagen. Steht ihm halt wirklich gut.



Gefunden, gelesen, weitergegeben:



Ja jetzt ist es offiziell. Die SVP hat eine Watschen gekriegt. Die 50% sind dahin, aber wie es mit Ohrfeigen so ist - sie tun zwar weh, aber so richtig nachhaltige Schäden bleiben meistens nicht. Dass sie aber trotzdem nicht ganz ohne zeigt das lustige video - was in der Politik in Südtirol nach der Watschen übrig bleibt müssen wir noch sehen, denn die absolute Mehrheit hat sie noch behalten können.



Werbespot DolomitenNein bitte wirklich nicht lachen. Denn dieser dilentantische Werbefilm ist kein Witz, sondern ein Produkt höchster kreativer Anstrengungen. Nicht nur den Klischees wird schlecht - auch die die schauspielerische Leistung der Darstellung schreit nach einer “Goldenen Himbere“. Gratuliere.



Mauro Ferrarese and Band

Es ist das Top-Gesprächsthema nach den anstehenden Wahlen und gehört zum alljährlichen Tradition im Herbst. Fast wie die Weihnachtsessen, welche sich vor den Feiertagen häufen sich auch hier die Termine zu denen man eingeladen wird und wie bei diesen gleichen sich die Abende auch.

Normalerweise. Doch ein paar Veranstalter versuchen die Regeln zu brechen und mischen die Karten neu. Die Gompm Alm, welche von unseren Berichten schon bekannt hat sich schon seit geraumer Zeit der „guten“ Musik verschrieben und versucht neuen Schwung  in die Traditionen zu bringen. Die Idee Blues mit Törggelen und einer etwas feineren Kost, und das auf einer Almhütte, klingt nicht nur interessant – sie ist es auch.

Wie war’s denn nun
Im Gegensatz zu den Großveranstaltungen, welche auf der Alm so abgehen, war hier der Kreis eher klein und man musste sich schon vor Wochen um die Plätze bemühen. Es gab einen Shuttle Dienst, die Organisation war sehr gut und die Stimmung prächtig. Dazu beigetragen haben natürlich die Musik und die familiäre Atmosphäre. Denn wie der Herbert, der heimliche Törggelen Experte, schreibt geht es beim Törggelen darum, sich mit Freunden zu umgeben und zusammen zu feiern.

Das war bei dieser Feier leicht, denn fast alle Gäste sind Gompm-Alm Stammgäste. Da konnte man mit jedem „anbandeln“, denn jeder hatte so sein persönliches Festival-Erlebnis zu teilen und wie zu erwarten traf man die eine oder andere Bekanntschaft, welche man immer wieder trifft, wenn man sich zum Helli begibt.
Mauro Ferrarese

Die Musik
Mauro Ferrarese hat diese Stimmung sichtlich angesteckt und obwohl nicht viel Platz war und der Schlagzeuger auf der Ofenbank platz nehmen musste mutete die Performance schon fast einem Marathon an. Von 20:00 bis 1:30 Uhr spielten sie mit wenig Pausen und wer meint, dass Blues nur Trübsal verbreitet wurde eines besseren belehrt. Wie spaßig der Blues klingen kann sieht und hört man (in furchtbarer Qualität) in diesem Micro-Mittschnitt - zur Abwechslung singt ein Gast mit, und ein anderer Gast hat sich eine Gitarre geschnappt :-).

Und das Essen
Hier kann man getrost sagen, dass es wunderbar war. Es gab natürlich die Kesten und die Schlachtplatte – da kann man mit sehr guten Zutaten nichts verbessern – aber es gab auch verfeinerte Traditionsgerichte. Sozusagen abgestaubte Klassiker in denen eine Leichtigkeit und Verspieltheit gegeben wurde, ohne die Wurzeln zu leugnen. Ich möchte zwei Beispiele nennen. Zum einen gab es eine Lasagne mit Gemüse wo unter anderem auch Weißkohl (Kobis) verwendet wurde. Ein weiteres Beispiel war der Tiramisu der mit Kastanienmehl gemacht wurde.

Also kann man nur sagen, weiter so und das nächste Jahr sind wir wieder dabei. Übrigens, es gibt noch ein paar Termine mit Theater und schräger Volksmusik. Vielleicht sind ja noch ein paar Plätze frei.



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Südtirol gilt nicht umbedingt als Top-Reiseziel wenn es um die junge Generation geht. Der anhaltende Trend der sognennaten “Outdoor”-Sportarten hat den Altersdurchschnitt ein wenig nach unten gedrückt - aber seien wir ehrlich, nicht signifikant. Zu diesen Sportarten gehört das neudeutsche Climbing - das gute alte Klettern. Auch viele einheimische klettern wieder gern, auch in Hallen, wo dann aus einem Outdoor- wieder ein Indoor-Sport wird.

Und während die Touristen in die Dolomiten fahren um zu klettern, gehen die jungen Talente (David Lama, aus Nordtirol) nach Thailand um zu klettern.

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