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Die ersten sind schon rausgeflogen. Der bloggende Elmar hat seinen Rücktritt angeboten und die Direktorin des Museions muss gehen. Das hat natürlich nichts mit dem Frosch zu tun - es geht um die Bilanz, wie der Stiftungspräsident mit einem Lächeln bezeugt.

Aber es war ja schon immer so, dass in Südtirol ein Unternehmen, nach 6 Monaten einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen muß. Man braucht ja nur an die Meraner Thermen denken. Bin schon gespannt wessen Galgenfrist abgelaufen ist. Hat jemand ein paar Ideen?

Foto: I Needed A Little Kick In The Butt, originally uploaded by BrittneyBush.




Keine Reise ohne Souvenir, kein Museum ohne Museumsshop. Diese Shops sind eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle und viele internationale Museen bessern ihre Kasse damit auf. Einige sind darauf angewiesen, da sie keinen Eintritt verlangen, andere (die Firmenmuseenalla Thuniversum ) sind die eigentliche Hauptattraktion. Der Hauptunterschied besteht aber meistens in der Qualität der Angebotenen Ware. Der Trend in den letzten Jahren wareindeuting hin zu Qualität und weg vom Kitsch. Da würde man meinen, dass ein relativ neues Museum, wie das ” Südtiroler Archäologiemuseum“, nicht wieder in die Kitschfalle tappt. Aber weit gefehlt, nicht nur dass die Schneekugel mit dem Ötzi drin kitschig ist, sie ist sogar zynisch, schließlich wurde der Ötzi ja eingeschneit. Sie, und die Leute die das kaufen finden diese Übereinstimmung wohl lustig.
souvenir
Dass es auch anders geht zeigt der Souvenirshop von Kanada, wo Designer die Mitbringsel gestalten. Auch freie und junge Designer dürfen ihre Entwürfe einschicken. Hallo, das ist ein Wink für die Uni, die könnten ja ein Projekt in der Design-Fakultät anstoßen, oder?

Bozen - Bolzano (Italy): Ötzi the Iceman in the snow, originally uploaded by sarrelibre.



Projekt Synagoge arIm heiligen Land Tirol hat ein kleiner Frosch für viel Aufsehen gesorgt. Die Geschichte ist wohl jedem bekannt und nervt auch schon. Wir wollen hier deshalb nur darauf hinweisen, dass die Katholiken nicht alle gleich sind und das die Toleranz gegenüber bzw. das Verständnis der Kunst auch weiter gehen kann als es hier vorgeführt wurde.

Maurizio Cattelan, ein italienischer Künstler hat in Deutschland eine Installation gemacht, welche an zwei Standorten, einer Synagoge und einer katholischen Kirche, sich “auf das historische Verhältnis der Religionen, deren Grenzen und Möglichkeiten und die universellen Gefühle von Schuld und Hoffnung” verweist.

Interssant für uns ist zu sehen, dass hier an einer Kirche, die Kreuzigung einer Frau gezeigt wird und es zu keinem Aufschrei der Massen gibt. Bei uns darf Kunst höchstens im Museum frei sein, in einem kontrollierten Kontext - Achtung hier zeitgenössische Kunst! Aber auch das stimmt ja nur bedingt.

Mehr Infos findet ihr hier: VON CHRISTUS BIS ABU GHUREIB



Gefunden, gelesen, gut befunden, weitergegeben:

  • Una voce dal Sudtirolo - Eine Stimme aus Südtirol - Na Usc de Sudtirol: Toponomastik(a) - Skafa hat uns schon immer wegen seinen guten Analysen gefallen. Er postet wenig, aber dann sitzts. Hier seine Antwort zum famosen Artikel von “Il Giornale”
  • Sepp in Europa » Blog Archive » Die Brücke von Messina - Wir könnten es nicht besser ausdrücken.
  • November Museum 2007 - Gute Gelegenheit an einem verregneten Tag die Museen mittels Shuttlebus ohne Touristen zu besuchen. Die sind ja schon weg ;-)
  • Radiowellen aus Südtirol - Eine Zeitreise, in die Tage, als Radio noch Abenteuer war. In der südtiroler Radiowelt dominieren die Formatradios, austauschbar mit Ö3, BR3 und mit jedem anderen x-beliebigen Format-Radio in Europa. Wie das alles angefangen hat kann man hier nachlesen.
  • Geat-Shun, TOPONOMASTIK - Hier mal ein satirischer Ansatz an die ganze Thematik - zum kaputtlachen. Ein Auszug; Abtei -> Coglione d’abate
  • Applied Spatial Management (ASM) - Brauchen wir einen Business Innovation Park, Eine Abteilung für Innovation, Entwicklung und Gonossenschaften, und auch noch eine “Applied Spatial Management (ASM) zur Dynamisierung der heimischen Wirtschaft und der lokalen lnnovationskultur”? Da droht de Innovation in der Bürokratie undAmtswirrwarr steckenzubleiben