3 Nov 2008
Dass Oswald von Wolkenstein ein Auge verloren hat, ein Minnesänger war und auch Burgherr haben wir schon in der Schule gelernt. Ihn aber als Popstar seiner Zeit zu bezeichnen liegt vielleicht nicht so nahe, und dass er in seinen Liedern auch die Sexualität besungen hat, wurde uns vorenthalten. Die originalen Lieder zu verstehen ist für uns schwierig, denn das heutige Deutsch sich gewandelt hat. Gerhard Ruiss hat sich nun drangemacht diese zu übersetzen und sie uns zugänglich zu machen.
Das erste von drei Büchern ist jetzt erschienen: Herz, dein Verlangen
Ein Interview mit dem Autor, das einen schönen Einblick gibt, konnte man auf Ö1 hören. Hier der als MP3 zum download. Hörenswert vor allem, weil einige Gedichte gelesen werden und echt cool klingen.