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Thema Finanzkrise

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sonic youth PlakatWer Sonic Youth sind sollte eigentlich nach den Medienberichten, Interviews  und den Einträgen in so manchem Blog (z.B. Kiasma), inzwischen jeder wissen. Aber so ist das halt mit dem Wissen, Alben kann man beschreiben, Musiker interviewen und die Geschichte erzählen, aber die Musik muss man hören.

Und so wird es den meisten Besuchern gegangen sein, welche durch den Rummel angestachelt wurden (schließlich gibt es auch noch eine Ausstellung im Museion) und sich das mal anhören wollten. Natürlich hätte man sich noch schnell eine CD kaufen können, oder runterladen (das soll keine Aufforderung sein) um zu erfahren um was es sich handelt, aber wenn sie schon da sind, kann man sie auch anschauen.

So war dann das Publikum zu einem großen Teil in den Dreißigern, denn anscheinend ist diese Altersgruppe am ehesten mit der Kombi Musik-Kunst zu ködern, und als Schaulustige zu bezeichnen. Natürlich waren auch welche dabei die echte Fans waren (einer ist sogar aus Paris angereist gekommen) und welche die seit den 90ern sie nicht mehr gehört hatten. Ich gehöre zur letzteren Gruppe  - ich ging also fast wie ein Frischling zum Konzert.

Über die Stimmung und wie das Konzert gelaufen ist hat der Oscar ein schönes Portrait gemacht, denn eines ist natürlich klar – wenn die meisten Besucher eines Konzerts eines Konzerts die Lieder nicht kennen ist es mit der Stimmung oft schwierig.
Hier wie Oscar es beschreibt:

Nulla da dire, i Sonic Youth hanno fornito un’ora e un quarto di ottima energia musicale, il prezzo del biglietto lo valevano alla grande, in poche parole un cartellino timbrato più che onestamente. Il pubblico era un po’ meno energetico, ma d’altronde, quando per avere una birra, devi farti venti minuti di fila è normale che la musica ti coinvolga molto meno.

Hier geht’s zum ganzen Beitrag, denn der Spaß ging eigentlich erst nach dem Konzert los…

PS: Kiasma hat eine schöne Gallerie mit Fotos online gestellt.



Mai sein mir gesund
„Bin ich froh dass ich nicht zahlen hab müssen.“ war wohl der häufigste Ausspruch den ich von den Messebesuchern gehört habe. Da kann die PR-Abteilung der Messegesellschaft noch so lobend posaunen, dass 50.000 Besucher da waren, es war einfach nur peinlich. >>Weiterlesen>>



Emergency FestivalJetzt wo alle mitbekommen haben dass der Sommer vorbei ist, kann man einen wehmütigen Blick zurück wagen. Das Wetter war ja nicht immer das beste, aber trotzdem konnte man ab Ende Juli doch noch spüren dass man im Sommer ist.

Was auch dieses Jahr nicht gefehlt hat waren die Feste und „langen“ Wochentage und hier unser kurzer Blick auf die Saison 2008. Nachdem so einiges zusammengekommen ist, haben wir den Beitrag geteilt – Teil 2 in ein paar Tagen. >>Weiterlesen>>



piratebay
Sie gehören zu den Staatsfeinden Nr. 1, wenn es nach den Lobbyisten den Musik- und Filmindustrie geht, die Gründer des Internetportals Piratebay.org. Dieser Torrent-Tracker (eine Art Suchmaschinen für Inhalte die von Internet-Benutzern zum download angeboten werden) ist nicht erst seit seiner zeitweiligen Beschlagnahmung im Jahre 2006 in die Schlagzeilen gekommen. Dass es um mehr geht als illegale Filmchen und Musik kann man heute bei der Manifesta in Bozen herausfinden.
Nicht erst seit die Medienkonzerne massiv versuchen das Urheberrecht zu einer Gelddruckmaschine auszubauen gibt es Bestrebungen den „Fair Use“ – also eine Verbraucherfreundliche Nutzung von rechtmäßig erworbenen oder für die Bildung nützliche Verwertung von urheberrechtlich geschützten Inhalten. Bestrebungen wie Creative Commons versuchen schon seit längerem den Autoren und Künstlern einen rechtlichen Rahmen zu geben  indem sie selbst entscheiden wie weit der Schutz bzw. die Freiheiten ihrer Inhalte gehen. Alles in Allem ein interessantes Thema, denn es geht auch darum, dass man der pauschalen Kriminalisierung der Bürger etwas entgegen setzen muss.
Es scheint ja zur allgemeinen politischen Stimmung zu passen, dass jeder unter Generalverdacht steht, und die alle möglichen Datenquellen angezapft werden um etwas zu finden. Und um den klassischen „Ich habe nichts zu verbergen“ vorzubauen. Für manche Bosse der Musikbranche ist es schon illegal dass man seine gekaufte CD mit dem PC abspielt, schließlich ist die CD ja für CD-Player gemacht und man sollte die Lieder für den PC nochmal kaufen. Wir reden hier von „abspielen“, nicht kopieren, ins Netz stellen usw.
Etwas Hoffnung gibt es aber schon, denn in der EU ist die Internetkontrolle teilweise gescheitert.
PS: Wer seine Lieblingsmusiker unterstützen möchte und deren Musik auch kauft, sollte zur traditionellen CD greifen, denn die meisten Künstler mussten für den Vertrieb über das Internet (iTunes&Co) neue Verträge abschließen, bei denen sie im effektiv viel weniger pro verkauften Single/Album bekommen. Und dies obwohl keine physischen Datenträger, Transporte und Läden gebraucht werden.




Keine Reise ohne Souvenir, kein Museum ohne Museumsshop. Diese Shops sind eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle und viele internationale Museen bessern ihre Kasse damit auf. Einige sind darauf angewiesen, da sie keinen Eintritt verlangen, andere (die Firmenmuseenalla Thuniversum ) sind die eigentliche Hauptattraktion. Der Hauptunterschied besteht aber meistens in der Qualität der Angebotenen Ware. Der Trend in den letzten Jahren wareindeuting hin zu Qualität und weg vom Kitsch. Da würde man meinen, dass ein relativ neues Museum, wie das ” Südtiroler Archäologiemuseum“, nicht wieder in die Kitschfalle tappt. Aber weit gefehlt, nicht nur dass die Schneekugel mit dem Ötzi drin kitschig ist, sie ist sogar zynisch, schließlich wurde der Ötzi ja eingeschneit. Sie, und die Leute die das kaufen finden diese Übereinstimmung wohl lustig.
souvenir
Dass es auch anders geht zeigt der Souvenirshop von Kanada, wo Designer die Mitbringsel gestalten. Auch freie und junge Designer dürfen ihre Entwürfe einschicken. Hallo, das ist ein Wink für die Uni, die könnten ja ein Projekt in der Design-Fakultät anstoßen, oder?

Bozen - Bolzano (Italy): Ötzi the Iceman in the snow, originally uploaded by sarrelibre.



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Rauchen verbotenDas rauchende Kind mit dem Badewasser ausschütten
Kaum zu glauben. Als das Rauchverbot in Bars und Restaurants in Kraft trat hat man darüber gewitzelt, dass man bald auch im Freien nicht mehr rauchen dürfe. Jetzt hat es Bozen geschafft im Sinne des Kinder- und Arbeitsschutzes zu Überteiben und sich gänzlich lächerlich zu machen. Denn die Argumentation für die neuen Verordnung sind ja nicht wirklich durch wissenschaftliche Studien zu untermauern. Wie schon auf Südtirol.ch zu lesen ist kann das auch gegenteilige Wirkungen haben.

Ich will hier nicht einen Aufruf zur Verschwendung von Steuergeldern starten, aber es wäre schon interessant zu sehen, wie die Wissenschaft dein Beitrag des Rauchens im Freien im Verhältnis zu den generellen Umweltbelastungen steht. Besonders in (Zitat)

…öffentlichen Flächen und an Orten, in denen sich Kinder unter 12 und/oder schwangere Frauen aufhalten, in allen Sportstätten, besonders auf Zuschauertribünen und im Publikumsbereich, und bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum, wo in der Nähe gegessen und /oder getrunken wird.

Außerdem möchte ich einen Denkanstoß geben. Ein Bar- oder Restaurantbesitzer muss für den Raucherraum eine Abluftanlage einrichten, welche die Belastung des Personals (es geht ja um Arbeitsschutz) auf ein Minimum minimiert. Wenn da dann eine Mutter sitzt mit ihrem Kind ist es dann ok, dass das Kind noch der Rest-Belastung ausgesetzt ist? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass diese Belastung höher ist, als jene im Freien.

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