Letzten November fand der 10. Tag der ChronistInnen in Bozen statt. Leider haben wir den Event verschlafen, aber dank einer Radiosendung konnte ich einige Ausschnitte und Interviews nachhören und da sind mir ein paar Gedanken gekommen. Am meisten haben mich die Problematiken interessiert und die neuen Perspektiven durch das Internet. >>Weiterlesen>>



…zumindest seit 80 Jahren. Wir wollen hier ja nicht viel politisieren. Das machen andere sicher besser, aber ich möchte mal ein paar Standpunkte verteten und ein wenig bissig sein. Über die Plakat-Aktion der Südtiroler Freiheit  haben viele geschrieben, und noch viel mehr geredet. Besonders gut hat uns dieser Beitrag bei Brennerbasisdemokratie gefallen. Die Kommentare sind zwar wieder mal länger geraten als der Beitrag, aber das gehöhrt sich wahrscheinlich so.

Aber mir gefällt der Abschluss des Beitrages. Ist es nicht endlich an der Zeit mal einen Punkt zu machen und nach Vorne zu schauen. Beide Seiten, damit wir eine Seite werden. Nach wievielen Generationen ist es denn endlich soweit dass sich die Namen der Orte historisch anerkannt werden. Es war sicher Notwendig sich gegen eine Unterdrückung unserer Identität und Sprache zu wehren, dass haben wir auch erfolgreich getan, aber wir müssen jetzt nichts „zurückbauen“. Außerdem sollte es doch endlich möglich sein, dass auch die zweite Sprachgruppe sich auf die Hinterbeine stellt und auch auf die andere Sprachgruppe zugeht. Den Status Quo festigen, die Bedürfnisse der jeweiligen Sprachgruppen analysieren und Maßnahmen ergreifen, damit der „disagio“ vergeht und man in Zukunft auf eine gemeinsame Vergangenheit zurückblicken kann.