Serie A - Dritter SpieltagVolleyball gehört zu jenen Mannschaftssportarten die irgendwie jeder schon einmal ausgeübt hat. Ob jetzt in der Schule, am Strand mit Freunden oder auch im Verein. Aber ist es überhaupt noch in Volleyball zu spielen? Spielt überhaupt noch jemand Volleyball? Sieht sich jemand die Spiele an? Um es vorweg zu nehmen, ja. Aber die Entwicklung von Volleyball ist exemplarisch für viele Sportarten und deshalb wollen wir hier mal etwas Licht in den Sporthimmel bringen.


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SandkunstSüdtirol ist ist leider nicht mit Stränden gesegnet. Da es aber seit einigen Jahren einige Beach-Volleyball-Anlagen gibt, hat auch bei uns eine neue Kunstform Fuß gefasst. Die Sandskulptur. Nun werden die Werke schon wegen der bescheidenen Menge an Sand und ihrer kurzen Lebensdauer, man will ja schließlich auch mal Beachvolley spielen, nicht ihn die Liste der Sehenswürdigkeiten in Südtirol eingehen, aber wenn man schon mal die Gelegenheit hat, sollte man diese Kunst auch veröffentlichen. Es folgt einenicht ganz politisch gerechte Satire… >>Weiterlesen>>



Eingang

Das Festival auf der Gompm Alm ist ja schon fast eine Institution, ok es ist eine Institution. Das tolle Wetter und die bunte Mischung der Besucher sollten wohl optimale Voraussetzungen sein um eine ordentliche Party vom Stapel zu lassen. Auch dieses Jahr wurde einiges geboten, vor allem Musik, ein Volleyball-Turnier, ein verunglkückter Sonnenbrillen-Wettbewerb und unmögliche hygienische Verhältnisse. Es ist mir durchaus bewusst, dass man auf der Alm keine besonderen Ansprüche haben sollte, aber wer so sehr darauf pocht, dass man sich in einem Schutzgebiet befindet, dass man keine Drogen konsumieren soll, nur innerhalb des Zaunes campieren und man kein eigenes Essen und Trinken mitnehmen darf, und alle Zelte abklappert um 5 Euro für die Müllentsorgung zu kassieren, sollte es auch möglich machen, dass man innerhalb der Veranstaltung seine Notdurft verrichten kann.


Keine Drogen Gipsmaske

Niemand sollte gezwungen werden, im Wald sein Häufchen[A] zu hinterlassen. Warum gezwungen?. Nehmen wir mal an, dass an diesen beiden Tagen 1.000 Besucher auf der Veranstaltung waren, eine vorsichtige Schätzung (es waren sicherlich mehr), und nehmen wir weiters an, dass durchschnittlich jeder Besucher einmal aufs Häuschen muss[B] ergeben sich 1.000 Besuche auf den 2 fixen und 3 Dixie-Klos[C] und 1 Waschbecken. Dass die Dixie-Klos nach nur ein paar Stunden unmöglich waren versteht sich von selbst, also konzentrierte sich alles auf die 2 übrig gebliebenen sanitären Anlagen. Dass sich da mal schnell eine Schlange bildet ist leicht vorherzusehen.

Knappes TurnierIch muss ja zugeben, dass ich mich schon des Öfteren gefragt habe, wieso es eine so große Diskrepanz gibt bei der Anzahl an sanitären Anlagen in Firmen und in Gastbetrieben. Ein Handwerksbetrieb mit 15 Angestellten muss 5 Klos installieren, eine Diskothek für 600 Leute braucht nur 4, und da arbeiten meist auch mehr als 10 Leute. So richtig logisch ist das ja nicht – außer man argumentiert, dass Arbeitnehmer eher auf Klo, als am Arbeitsplatz sind. Aber wie wir wissen ist diese ganze Klo-Angelegenheit den Gastronomen sowieso ein Dorn im Auge. Da muss man was unterhalten, das kein Geld bringt. Aber da möchte ich mal ganz provokant sagen, wer was verkauft, das oben rein geht, soll sich nicht wundern, dass unten/hinten was rauskommt, das zu entsorgen gehört also zum Service ;-)

Early in the eveningIch würde mir also wünschen, dass sich die Gastronomen ein wenig mehr um dieses Thema kümmern würden. Und um mal gleich mit dem Argument aufzuräumen, dass die sanitären Anlagen sowie nur beschmiert und zerstört würden, will ich auf mehrere Studien verweisen, welche herausgefunden haben, dass je schöner und sauberer eine Anlage ist, desto weniger Schäden und Dreck wird hinterlassen. Vernachlässigte sanitäre Anlagen hingegen, laden geradezu ein „weiterzumachen“. Kurz, schön bleibt schön, hässlich wird noch hässlicher. Das kann aber natürlich nur funktionieren wenn man nicht tausende Leute auf zwei Klos loslässt.



Fußnoten

  1. natürlich mit Taschentüchern...torna
  2. Kurzbesucher vielleicht gar nicht, die die übernachten sicherlich öfter...torna
  3. 0,005 Klos pro Besucher...torna


Mixed Action

Es geht doch nichts über ein vollgepacktes Wochenende. Ich meine vollgepackt mit Events. Nicht dass an anderen Wochenenden nichts los wäre – nur nichts interessantes, wenn man nicht gerade zwischen vorgespielten Interesse[A] und Scheintod hin- und herschwankt. Da hatten wir das Volleyballturnier in Lana, Rock in der Lahn und das Rock Open Air in Prad. Ich will gar nicht weiter ausholen, aber es gab sicher noch die eine oder andere größere Veranstaltung. Und das nächste, das wird ja noch besser. Man nehme das Open Air der Kastelruther Spatzen[B], das Beach-Volleyballturnier in Dorf Tirol, das Schools Out Open AirFestival. Zumindest haben wir fällt nicht auch noch die 50cc challenge auf erst auf die nächste Woche.

Manchmal glaub ich ja, dass die Veranstalter einen Kalender mit nur einem Blatt haben, den Juni. Haben diese Leute denn Angst, dass später keiner mehr da ist, dass alle in Ferien fahren, oder was? Danach kann man wieder auf Monate auf was ordentliches warten. Es tut einem im Herzen weh, wenn man sich für eine Feier entscheiden muss[C], denn eines kann man sicher nicht – eine Tournee machen. Das lässt der Hausverstand und die Führerscheinkontrollen nicht zu. Das geht anderen genauso und das nennt man dann “Die Kundenbasis teilen”. Denn anders als eine Partymeile, wo ein reiches Angebot Kunden anlockt und bindet, wirken Großveranstaltungen[D], welche auch noch in weit voneinander entfernt sind, polarisierend. Da hat also keiner etwas davon.

After Tournier

Wie wärs also mit etwas Absprache zwischen den Herrschaften an den Schalthebeln, wie wir es ja schon einmal erhofft haben. Und ja, wie man von den Fotos sehen kann, hab ich mich auf dem Volleyballturnier in Lana rumgetrieben. Da fällt mir auch noch was ein. Wenn es regnet stört das dann auch alle Events - auch nicht gut oder?



Fußnoten

  1. der Lebensabschnittspartnerin zuliebe...torna
  2. ok, vielleicht nicht die selbe Zielgruppe, aber lustig ist es doch...torna
  3. besonders in der Gruppe...torna
  4. nenne wir sie mal so...torna


Merry ChristmasWer sich am falschen Goldenen Sonntag, der richtige ist erst nächste Woche, es wagt eine Runde durch Bozen zu machen, glaubt sicher, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat. Ich erinnere mich noch lebhaft, als Kind mit meinen Eltern die letzten Einkäufe traditionell am letzten Sonntag vor Weihnachten zu machen, und dass es immer ein Chaos war. Aber die Zeiten ändern sich, und vielleicht auch gerade wegen dem Weihnachtsmarkt scheint jetzt alles organisierten zu sein. >>Weiterlesen>>