Nach den wochenlangen Regenfällen hat nun die Saison der Organspender, wie Motorradfahrer auch gern genannt werden, wieder begonnen. Wir haben schon letztes Jahr über die Statistiken der Aufklärungskampagne berichtet, und deren spärlichen Erfolge. Wir können ja durchaus die Begeisterung der Motorradfahrer verstehen, Kurven fahren ist schöner als geradeaus und schnell fahren kickt mehr als langsam fahren. Aber die Kombination von schlechter Streckenkenntnis und zu wenig Erfahrung mit Bergstraßen ist Brandgefährlich. Ein weiterer Faktor sind die anderen Straßenteilnehmer, denn ein nicht unbeträchtlicher Anteil der Passfahrer sind Touristen, also andere Teilnehmer mit wenig Streckenkenntnisund wenig Erfahrung mit Bergstraßen.

Wenn man die Statistiken ansieht, könnte man meinen, dass die Anzahl der Unfälle und Toten eher mit dem Wetter als mit den Aufklärungskampagnen zu tun haben. Vielleicht wäre ja eine wirklich neue Strategie von Nöten. Im anschließenden Video kann man ein paar Halsbrecherische Manöver sehen, sie nicht so extrem wie manche Polizeivideo, aber schon der normale Wahnsinn ist meiner Meinung nach zuviel.

Mein Vorschlag wären geregelte Fahrtzeiten für besonders interessante Pässe. Zum Beispiel von 11-12 Uhr die Passstraße nur in eine Richtung für Motorräder freigeben, abfahren in 1 Minuten-Takt. Da können sie dann sich richtig gehen lassen. Und wer da dann zu übermütig wird, den hauts halt dann aus der Bahn und trägt die Kosten für seine Bergung selbst. Zumindest wäre dann die Gefahr für andere etwas gemildert.



Erinnerungen werden wach wenn man im Videouniversum des Internets solche Schmankerl aus vergangenen Zeiten ausgräbt. Dieses Italia-Dance-Video mit Südtiroler Ursprung gehört eindeutig dazu. Der Refrain spukt noch immer in den Köpfen der mitdreisigern (die sogenannte Generation Golf) Südtirols herum und endlich kann man die Akteure in einer ihrer selten Live-Performances genießen.

Haltet euch die Bäuche. E per i lettori italiani di questo blog - il testo è in italiano germanico, godetevelo.



Immer wieder findet man kleine Preziosen in den Tiefen von Youtube. Hier ein 8mm Film von 1968 der unser Land in einem etwas weniger verbauten Zustand zeigt. Auf der anderen Seite ist er auch recht ernüchternd. Auch in der “Guten Alten Zeit” gab es schon Lifte und die Gletscher waren auch nicht sooo mächtig.



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Über die neuen Werbespots der SVP (und Konsorten) wird ja schon viel diskutiert. Also ganz ohne Kritik geht es nicht. Die Filme wurden für das Internet über Youtube bereitgestellt, die offizielle Seite verwendet auch dieses Video. Dagegen ist nichts einzuwenden, schont es immerhin Wahlkampfkasse. Doch Youtube ist nich umsonst ein Web2.0-Vorzeigeprojekt. Und dazu gehört eben auch dieses “Ich veröffentliche - du sagst deine Meinung - Ding”.

Ein Leser hat uns nun kontaktiert und folgendes geschrieben:

Über die Zett habe ich von einem Wahlspot der SVP auf youtube erfahren. Hab ihn mir angeschaut und kommentiert. Jetzt kommt’s: Alle Kommentare wurden gelöscht, sowohl beim deutschen als auch beim italienischen Spot. Hallo, geht’s noch, liebes Südtirol? Zensur nennt man so was, da die Beiträge zwar teilweise kritisch waren, aber weit von Spam entfernt. Hat da wer das Web nicht verstanden? Ich schäme mich für so ein Verhalten.


Ich würde ja vorschlagen, dass wir “das Team” dazu befragen. Denn web 1.5 ist zumindest schon mal möglich - Über ein Kontaktformular. Dort kann man Kommentare und Wünsche äußern, die halt dann kein anderer sehen kann.

UPDATE: Der Kronplatzblog hat die verlorenen Kommentare wiederbeschafft. Und jetzt kann man noch weniger verstehen warum die gelöscht wurden.



Die Jungs von Helios sind schon auf Zack. Innovative Werbespots und Kampagnen für die verschiedensten Kunden (meist die Öffentliche Hand). Auch der folgende Spot ist sehr gut umgesetzt, die Visualisierung der Redewendungen ist gut gelungen. Nur frag ich mich, benötigen wir einen teuren Werbespot, den man dann nicht mal übersetzen kann, ohne alles nochmal zu machen? Besonders wenn man bedenkt, dass es die Bestrebungen gibt “CasaClima” auch außerhalb der Provinz populär zu machen. Aber es geht ja auch um die italienischsprachigen Südtiroler. Die Klimahausagentur wird von uns allen finanziert (durch Steuergelder) und deshalb sollte auch bei den Kommunikationsmitteln darauf geachtet werden, dass sie leicht in die zweite Landessprache zu übersetzen sind.



Fare pubblicità non è cosa facile. Fare pubblicità ad un azienda multinazionale per renderla più simpatica è oggigiorno lo è ancora di più. Specialmente se si cerca di coprire i fatti con delle emozioni e distogliere l’attenzione manipolando i consumatori. Capiamoci bene, una buona pubblicità “deve” toccare le nostre emozioni e trasportare valori, ma c’è un limite, dove l’uso di queste è smisurato.

Lo spot della Fiat è un esempio lampante di una trasgressione in questo senso. Oltre a dirci cosa è buono e cosa cattivo, e già questo va oltre a quello che un’impresa dovrebbe fare, alimenta anche lo sguardo al passato melanconico. Certo, ci vuole coraggio a far vedere la strage di capaci in uno spot, ma è anche mancanza di rispetto usare queste immagini per l’immagine di un’azienda. Anche il finale, che “La Fiat siamo tutti noi”, con la chiara intenzione di consolidare l’immagine Italia=Fiat è solo una farsa. È solo una strategia che si vede scoperta nello stesso spot trasmesso alla TV polacca. Lì la Fiat=Polonia.

Ecco lo spot italiano

Ecco quello polacco



Der liebe Müll ist nicht erst seit den Ereignissen in Neapel ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Die “Termovalorizzatori”, wie sie in Italien gerne genannte werden, scheinen oft als Allheilmittel angepriesen zu werden. Im deutschen Sprachgebrauch ist “Müllverbrennungsanlage” weiter verbreitet und trifft das Thema auch präziser. Denn wenn man etwas verbrennt entstehen Rückstände (Rauch und Asche wie jeder weiß), wenn man etwas “aufwertet” (valorizzare) erwartet man sich nicht dass man weniger herausbekommt, als man hineinsteckt.

Jenseits dieser Namensproblematik ist das Müllproblem sehr komplex. Die Einführung von Mülltrennung usw. dauert nicht nur wegen bürokratischer und politischer Hürden oft lange, auch dasBewußtsein der Bevölkerung trägt dazu bei, das nicht immer das richtige getan wird. Man versucht also das Problem herunterzubrechen und zu vereinfachen, damit es auch alle Verstehen. Und hier passiert dann oft, dass man so vereinfacht, dass es ins eigene Konzept passt. Je nachdem ob man für eine gewisse Strategie ist oder dagegen.

Ein solches Beispiel ist der folgende Film, der anscheinend ein Mitschnitt einer Sendung von Beppe Grillo ist. Da werden dann Zahlen so gekürzt, dass aus 1t Abfall 2t werden und Aussagen aus dem Kontext gerissen. Es werden Recyclingzahlen mit den Zahlen derverbrannten Abfälle zusammengebracht, bei denen man nicht weiß woher sie kommen, noch ob es stimmt, dass die recycelten Abfälle wirklich in der Müllverbrennung landen oder nicht. Außerdem werden zwei komplett unterschiedliche Themen (Klimahaus und Müllverbrennung) zusammengebracht um es reißerischer zu machen. Es fehlt also anSeriösität.

Zu Gute halten können wir aber dem Film, dass er gewisse Denkanstöße gibt. Es wird mehr Transparenz benötigt, damit man die Zusammenhänge erkennt und sich eine neutrale Meinung bilden kann. Wenn man erkennen kann wieviel Müll produziert wird, was damit geschieht und was man damit machen könnte, ist es einfacher gewisse Entscheidungen mitzutragen oder eben nicht. Außerdem eröffnet man so auch den Blick auf alternativen. In Ostdeutschland sind einige Bundesländer z.B. nicht dem “Grünen Punkt”, demMülltrennungsdebakel in Deutschland, beigetreten, sondern haben auf neue Technik gesetzt. Dort wird nichts zu Hause getrennt, sondern automatisch und zentralisiert. Das Resultat, höhere Recyclingquoten und eine günstigere Infrastruktur (mehr zu diesem Thema folgt demnächst).



Forse non è una novità che nella nostra provincia il software libero è alla ribalta. Dopo la conferenza della scorsa settimana e tutte le iniziative a livello di provincia si potrebbe pensare che ormai tutti ne hanno già sentito parlare. Ma sembra proprio di no. La RAI ha realizzato un filmato sulle iniziative in Alto Adige e spiega in modo accettabile[A] cosa sia il software libero e quanto fa risparmiare alla provincia, cioè a tutti noi.

Il messaggio è stato recepito?
L’ho scovato anche su youtube e mi sono meravigliato dei commenti. In special modo mi sono trovato perplesso davanti a commenti come questo:

Bel video del c*** sinceramente, soliti della RAI. Iniziano impietosendo facendo vedere come un bambino metta le mani su un PC con software libero (BELLA COSA OVVIAMENTE) fino poi a parlare dell’azienda che risparmi 1 milione di euro… Meno male che la RAI non la vedo più…

Beh, qui si potrebbe pensare che non sia stato attento, ma mi chiedo in quanti non abbiano recepito il messaggio. E poi, come nella vita reale (offline) anche la rete è piena di pregiudizi basati sulla mala-informazione:

È poi, se nessuno paga questo magnifico OpenOffice che ho anche provato, chi li paga i programmatori di questo stesso programma? Non credo ci sia gente che faccia risparmiare soldi ad altri senza guadagnarne lui. Voi si?

La domanda poi non è neanche tanto sbagliata. Ma se si guarda il modello d’affari che c’è dietro al OpenSource può anche rendersi conto che la cosa funziona. Forse una lacuna del filmato è che punta troppo sul “gratis” e perciò si creano delle reazioni di incredulità.

Software libero anche a casa?
Non voglio neanche entrare nella lotta continua tra i vari sistemi operativi, è quasi una scelta ideologica. Secondo me si dovrebbe scegliere computer, programmi ecc. secondo le proprie esigenze valutando i vari fattori. Ci vuole molta capacità e conoscenza per farlo, lo ammetto, e per questo anche i rivenditori di computer dovrebbero dare un aiuto. Invece di spingerli a comprare pacchetti di software potrebbero indicare software libero se leesigenze lo permettono. Perché alla fine è un servizio che danno al cliente che poi ritornerà dal suo rivenditore di fiducia. Secondo me infatti, l’unico vero servizio in più che mi può dare un negoziante (non online) è quello di aiutarmi a scegliere il software giusto,perché vendermi un computer personalizzato lo fa anche Dell, e se mi fa risparmiare soldi ben venga - anzi mi fido di lui e ci ritornerò.

Il video



Fußnoten

  1. non voglio entrare nel merito che come introduzione hanno scelto la “Volksmusik” per caratterizzarci...torna


Man kann sie durchaus als erfrischend werten, diese Jungs aus Brixen mit gitarrenschwangeren Liedern. Es gibt wenig bekannte Pop/Rock-Bands in Südtirol die auch ihre eigenen Lieder schreiben, schon gar nicht auf deutsch. Da macht es auch Freude, dass ein Lied über Südtirol ohne zu sehr patriotischen Parolen auskommt. Den letzten Satz des Refrains ist wohl eher ein Zugeständnis an den Rock, als eine bösartige Herausforderung.

Das die Texte nicht nur aus “verkaufstechnischen” Gründen gesäubert wurden zeigt sich auf der Homepage der Jungs, die auch eine Zusammenfassung der Geschichte Südtirols beherbergt. Und man muß zugeben, daß diese (obwohl schon 6 Jahre alt, im Internet eine Ewigkeit) ein recht positives Licht auf ihr Verständnis von Südtirol wirft.

Na dann, let’s rock!



Continua la nostra serie di video dal Forum Merano. Questa settimana un riassunto dell’intervento di Peter Thun. Un imprenditore che già 17 anni fa ha fatto il salto verso la cina.

Peter Thun, titolare di “Mondo Thun”, parlerà dell’ottimizzazione dei processi nel mondo dell’economia globale: quali sono le opportunità e quali i rischi da tenere presenti? Oltre 3 mila dei 4 mila dipendenti Thun lavorano negli stabilimenti di produzione che l’azienda possiede in Cina.

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