KürbissuppeNachdem der Kürbis immer mehr Verbreitung findet, finden auch immer mehr Leute raus, dass sie den Kürbis gar nicht mögen. Da hört man dann: „Der ist mir zu süß.“ „Der Geschmack ist so komisch.“ Deshalb habe ich hier ein einfachstes Rezept, bei dem man den größten Kürbishasser auf den Geschmack bringt. >>Weiterlesen>>



Gebackene KürbisspaltenUnd noch mehr kulinarisches gibt jetzt. Vom Kürbis, wie angekündigt. Es gibt eine ganze Reihe von Büchern voll mit Rezepten und einige davon sind sehr viel leckerer als man glaubt. Das folgende ist eines dieser Rezepte und ist auch nicht wirklich ein typisch südtirolerisches Gericht, aber es spiegelt schön unseren Charakter wider. Es kommt neben Kürbissen und Kürbiskernöl auch Balsamico und Basilikum vor. Und wenn sich italienischem mit deutschem (als Sprachraum) trifft, dann wird’s oft ein großer Genuss – also unbedingt ausprobieren. >>Weiterlesen>>



DSC02221Wer kennt sie nicht, diese berühmt berüchtigte Südtiroler Speise, wer kann sie noch in seiner ursprünglichen Form genießen? Der Knödel, hat ihm als “typisch Südtiroler Speise” schon längst den kulinarischen Rang abgelaufen. Achtung, die hier präsentierte Form ist ein überliefertes Familienrezept. Daher gibt es keine Mengenangaben, man arbeitet aus dem Gefühl heraus. Es ist aber einfach und wird sicher gelingen. Vorsicht das Mus wird im Gegensatz zum “Plent” (Maissterz) beim Kochen dicker, man muß mit der Mehlzugabe also früher aufhören. Je nach Hunger und Pfannengröße gibt man die gewünschte Menge Milch in die Pfanne, in diesem Rezept gibt man auch etwas Wasser hinein um das Mus nicht fett werden zu lassen. Nach Geschmack salzen und aufkochen. Danach gibt man das Mehl mit einem Sieb in die kochende Milch und rührt es langsam mit dem Schneebesen ein. Man gibt noch eine Handvoll Polentamehl drunter, damit es nicht wie ein “Poppelemuas” (Kindermus) wird (im Handel gibt es eigene Milchmusmehle aber bei uns wurde und wirds immer so gemacht). Mit einem Löffel kontrolliert man ob es “Schären mocht” d.h. ob es Krusten bildet. Das muß sein, die sind das Beste, ein Mus ohne Krusten ist wie ein Auto ohne Räder! Wenn man einen Holzherd besitzt, geht das einfacher, ansonsten mit dem Gasherd die Pfanne immer verrücken , damit sich gleichmäßig Krusten bilden. Am Elektroherd müßte es eigentlich wie beim Holz sein, da die Hitze immer gleichmäßig ist. Nach einiger Zeit, wenn überall Krusten sind, dürfte das Mus fertig sein. Etwas Butter braun werden lassen und über das Mus verteilen. Vorsicht Mus ist heiß. Früher so sagt der ironische Volksmund wurde das Mus vor die Türe gestellt um es in der frischen Luft abkühlen zu lassen, wenn die Hauskatze dran ging war es auf essbarer Temperatur. Ein Mus soll “Dinn dick und lauter” sein d.h. dünn in der Pfanne, dick gekocht und oben mit flüssigen (lauterem) Schmalz bedeckt sein. Mein Geheimtip ist dieses Mus mit Birnen zu genießen, Milch ist ansonsten die Standardbeilage und in verschiedenen Regionen Tirols trinkt man auch a Glaserl Wein dazu.