Das Laufband ist voll bepackt
Schon vor 20 Jahren konnten man in Fernsehberichten aus Japan die neue Mode der Sushi-Bars mit Förderband bestaunen. Nach einigen Jahren gelangten sie auch nach Europa, die erste habe ich Anfang der 90er in London erspäht. Nun gibt es sowas auch jenseits des Brenners. Es sind sogar zwei an der Zahl und in einem haben wir mal Testgegessen. >>Weiterlesen>>



zio alfonsoDie Pizza wurde in Italien erfunden. Für diese Erkenntnis habe ich einen Applaus verdient ;-) Obwohl Italien das Pizzamutterland ist, gilt nicht dass überall die Pizza gut schmeckt, bzw. dass sie nach originalem Rezept gemacht wird.. Besonders die Neapoletaner, in letzter Zeit mehr durch andere Ereignisse in den Schlagzeilen, nehmen für sich in Anspruch, die originale Pizza zu machen. Insbesondere zwei Vereinigungen sind darauf aus, die echte Pizza zu verteidigen und zu verbreiten, die „Associazione Verace Pizza Napoletana“ und die „Associazione Pizzaioli Napoletani„. Beide waren maßgeblich daran beteiligt, dass die Pizza in der EU geschützt werden konnte. Und was hat das alles mit Südtirol zu tun? Gute Frage, schnelle Antwort. In Bozen kann man in einer Pizzeria „Vera Pizza Napoletana“ essen. Sie ist wirklich ausgezeichnet, das feeling ebenfalls sehr mediterran. Der Teig ist dicker und auf dem den ersten Blick etwas klein, aber sie hat es in sich. Keine Angst, sie hat nichts mit den Pizza Hut-Hefeteiggebäck zu tun. Und wo findet man nun diesen Ort des Genusses. Wir wollen keine Schleichwerbung machen, aber geben euch ein paar Tipps. Hier findet ihr eine Karte, auf der die Pizzeria eingezeichnet ist[A], außerdem kann ich euch verraten dass sie sich auf einer Hauptstraße in Richtung Meran befindet und genau an einer Kreuzung liegt. Und das Schild sieht man natürlich von der Straße aus.



Fußnoten

  1. natürlich nicht genau, das wäre zu leicht...torna


Jesus im KittchenSoweit musste es ja mal kommen. Wer seinen Glauben öffentlich kundtut, muss auch im superkatholischen Südtirol eingesperrt werden. Oder will uns der Künstler etwas anderes mitteilen. Die Kombination Jesus am Kreuz, Fenstergitter mit Ausbuchtung für Blumen und öffentlicher Raum vor einem Restaurant gibt einem zu denken. Eine Interpretation wäre natürlich, dass der Tod am Kreuz allein nicht ausreicht, um die Menschheit von seiner Erbsünde zu befreien. Es gilt immer noch den Käfig der eigenen Glaubensgemeinschaft zu sprengen. Wie man dies schafft, ist natürlich eine ganz andere Geschichte. Das Martyrertum scheint aber nicht nur damals in Mode gewesen zu sein. Die ganze Welt zu überzeugen es besser zu machen, schaffen auch die aktuellen Für-Den-Einzigen-Gott-Selbstzerstörer nicht. Da liegt es dann wohl wieder an jedem selbst etwas für eine bessere Welt zu tun.