Teststand

Nein, nicht die Weihe selbst war zu spät, oder zu kurz, ich schreibe diesen Eintrag zu spät, war zur spät dort und schreibe einen zu kurzen Post. Alles in Allem ist die Weihe nach Augenzeugenberichten gut verlaufen und es gab keine Zwischenfälle. Das Polizeiaufgebot war prächtig, war alles da was man so kennt, und die Kontrollen häufig, auch noch auf den Straßen nach der Veranstaltung.

Geweihte Ordnungshüter

Nur noch zwei, drei Gedanken zu der Initiative Bikerssafety. Ich finde es gut, dass sowas gemacht wird, verstehe aber nicht wieso bei der heurigen Kampagne ein 35 jähriger für tot erklärt wird, wenn in der auf der website gezeigten Statistik, genau die Gruppe der 35-45-jährigen am wenigsten Unfälle verursacht. Die Sensibilisierungskampagne würde ich auch auf Hotels ausweiten, dort wohnen nämlich die Motorradtouristen, welche unsere Straßen so sehr lieben, gerade weil sie sie nicht kennen. Und ein letzter Seitenhieb – 25 Tote sind weniger als 26 und sollten deshalb nicht größer dargestellt werden wie es hier der Fall ist.

Exemple Gute Kombination Volles PostIt


Endlich mal ein guter Service. Da ist uns doch glatt ein email unter die Augen gekommen mit einem richtig interessantem Link. Nämlich dieser hier. Das PDF das ihr hier runterladen könnt gibt die Radarkontrollen für die aktuelle Woche für die Region Trentino-Südtirol an. Zwar nur die der Polizia aber immerhin. Das PDF erneuert sich am Montag Nachmittag. Also ab jetzt gibt’s keine Ausreden mehr - ihr wurdet gewarnt.

PS: Das ist kein illegaler Hack. Die Polizei ist vom Gesetz her angehalten die Autofahrer darauf aufmerksam zu machen, dass Radarkontrollen stattfinen. Auf der Autobahn wird das elegant beim “Casello” gelöst indem es ständig auf den Leuchttafeln steht.



fiamma dei CarbinieriNormalerweise stöhnt man ja nur über unsere Dorf-Gendarmen. Viele Witze gibt es darüber, wie blöd sie sich anstellen, und manche nerven auch recht heftig. Die Witze rühren vor allem aus der Zeit, als nach dem Krieg Männer mangelware waren und besonders die Ordnungshüter arge Nachwuchsschwierigkeiten. So war die Aufnahmeprüfung leicht und jeder Tölpel konnte Carabinieri werden. Heutzutage ist das schon schwieriger. Die Carabinieri haben sich IT-mäßig hochgerüstet und auch die neuen Herausforderungen machen eine bessere Ausbildung fast zwingend notwendig. Auch im Netz sind sie vertreten. Die Website der Carabinieri ist zwar nicht gerade auf web 2.0 (im Sinne der Benutzerfreundlichkeit) aber immerhin gibt es auch für den Bürger ein paar nützliche Dienste. Zugegeben, auf der deutschen Seite ist der Titel etwas Irreführend „Die Kraft der Carabiniieri“ ?! Wer erinnert sich nicht daran wie lange es gedauert hat, eine Anzeige zu machen, weil man z.B. den Führerschein verloren hat. Da tippte der Beamte im Zwei-Finger-System auf der Schreibmaschine rum (oder auf der Tastatur in den letzten Jahren) und es zog sich in die Länge. Heute kann man bei der Web Anzeige können die Diebstahl – oder Verlustanzeigen für folgende Objekte angenommen werden:

  • Waffen;
  • Dokumente;
  • Kennzeichen;
  • Wertpapiere;
  • Fahrzeuge;
  • Anderes.

Und das sogar in Deutsch. Am Ende der fünf Schritte druckt man sich eine Bestätigung aus und macht einen Termin bei der nächstgelegenen Carabinieri Station. Ja, man muss noch hingehen, um die Anzeige zu Unterschreiben, aber das geht ja dann zügig. Vielleicht kann man ja in Zukunft mit der digitalen Unterschrift das auch noch übers Internet machen, mal sehen, aber immerhin ist das schon ein gewaltiger Schritt nach vorn in Richtung Bürgernähe.



WhoZivilpolizisten haben eine lange Tradition. Sie werden vor allem dort eingesetzt, wo das Auftreten in Uniform, das Verhalten der Gauner und Ganoven beeinflusst. So können sie unerkannt, als Zivilist, das Treiben beobachten und dann zuschlagen und die Missetäter zur Strecke bringen. Wenn man sich aber zu erkennen gibt, ist die Maskerade natürlich aufgeflogen und der Nutzen zu nichte. Ist aber in großen Städten kein Problem, wenn man nicht immer in der gleichen Szene schnüffelt. Anders hingegen ist das bei Gemeindepolizisten, die kennt schließlich jeder. Wenn ein solcher in Zivil auftritt heißt das meistens nur eins, er hat Dienstschluss. In Bruneck ist von solchen Überlegungen abstand zu nehmen – die sind jetzt auch ohne Uniform unterwegs. Sogar am Abend. Sie kontrollieren, dass das Rauchverbot eingehalten wird, dass an Jugendliche unter 16 Jahren kein Alkhol ausgegeben wird usw. Ob die geänderte Kleiderordnung wirklich was bringt sei dahingestellt. Ab jetzt nimmt halt jeder an, dass sie immer im Dienst sind und wird ihnen mit dem typischen Misstrauen gegenübertreten. Auch eine Art des sozialen Abstiegs.