mobilitaet passeier

Mal schnell eine Ankündigung einer Veranstaltung zum Thema Mobilität. Mobilität ist ja das Synonym für Freiheit - die Möglichkeit praktisch zu jedem Ort auf dieser Erde zu gelangen war eine der größten Revolutionen der Entwicklung der Menschheit. Diese Freiheit hat uns aber auch so einige Probleme gebracht. Besonders in Passeier, beliebt durch die fast Panoramastraßen auf das Timmelsjoch und den Jaufenpass. Hier gab es auch immer wieder kreative und lachhafte Lösungansätze. Mal schauen was dieses mal rauskommt.

Montag, den 24. November 2008 - um 20.00 Uhr
im Vereinshaus von St. Martin in Passeier

Vorträge von:

  • Prof. Hermann Knoflacher
  • Dr. Ing. WalterBernard
  • Dr. Ing. Manfred Ebner

Podiumsdiskussion mit:

  • Landesrat Dr. Thomas Widmann
  • Heinrich Dorfer
  • Karl Hofer
  • Dr. Ing. Rudolf Pollinger

Moderation:
Heidi Kessler
Veranstalter:
Gemeindesozialausschüsse von St Martin und Riffian
Bildungsausschuss St.MartinundRiffian-Kuens



wasserstoffSeit Jahren hören wir jetzt schon, dass die Zukunft der Fortbewegung im Wasserstoff liegt. Die Brennstoffzelle soll all unsere Sorgen zunichte machen und eine Emissionsfreie nachhaltige Fortbewegung schaffen. Auch die Landesregierung will unter dem Motto „Taten statt Worte“ geplant eine Wasserstofftankstelle zu bauen.

Das ist alles schön und gut, doch die Entwicklung ist sehr träge auf diesem Gebiet und die Hauptprobleme wie Herstellung (der zur Zeit verwendete Wasserstoff wird aus Erdgas oder Kohle hergestellt) und Vertrieb sind noch gar nicht ernsthaft angegangen worden. Gibt es also neben dem Wasserstoff noch Alternativen?

Das erste das einem Einfällt sind die Biokraftstoffe, die rund um die Welt gerade die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben. Aber es gibt auch andere, näher liegende. Strom – hergestellt aus regenerativen Energiequellen (z.B. Wasserkraft). Wäre also für Südtirol doch auch interessant, oder?

Dass Batteriebetriebene Fahrzeuge vielleicht schon bald den Wasserstofftraum platzen lassen könnten erfährt man in einem interessanten Beitrag vom Deutschlandfunk. Es kommen Experten aus den verschiedenen Lager zu Wort und es wird kräftig mit Vorurteilen aufgeräumt. Sehr empfehlenswert, hier ein paar Auszüge:

“Aber - wenn alle mit Strom statt Benzin fahren - das geht doch gar nicht. So viel Strom muss man doch erst einmal erzeugen. Da muss man doch zig neue Kraftwerke bauen. Und was sollen das für welche sein? Kohle? Atom?”

…Das ist nicht der Fall, wenn man die Wirkungsgradsteigerungen berücksichtigt. …Wir haben ausgerechnet, dass wenn wir Windstrom für den Antrieb unserer Fahrzeuge benutzen, dass wir dann einen Faktor, der liegt zwischen 2,5 und 3 gewinnen. Also nicht nur ein paar Prozent, sondern Faktoren gewinnen in Bezug auf Energieeffizienz.”

Mehr zu lesen gibt’s hier: Benzinkutsche tankt Strom

Oder als MP3-Download (sehr gut gemacht): Die Benzinkutsche tankt Strom - Zweiter Teil Zukunft des Energisparens: MP3, Flash