Traube vor dem Weinfestival

Krise hin, Krise her, das Meraner Weinfestival zeigt sich krisensicher. Es sind zwar weniger Besucher gekommen, aber das war anscheinend im Sinne der Organisatoren und Aussteller.  Am Freitag, dem ersten Tag, gab es aber trotzdem am Morgen eine Traube von Besuchern – und die Rai hat es sich nicht nehmen lassen, spitzfindig wie selten, zu fragen, ob die Krise auf den Finanzmärkten keinen Einfluss auf so ein Festival habe. Die Antwort der wenigen die Antworteten kann man sich denken… Aber hat sich etwas verändert? Nätürlich, … >>Weiterlesen>>



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Thema Finanzkrise

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Ein Schnappschuss wie er alltäglicher nicht sein kann oder?

schwaetzchen

Was haben sich die beiden wohl gesagt. Eure Meinung ist gefragt – lässt der Fantasie freien Lauf.



Emergency FestivalJetzt wo alle mitbekommen haben dass der Sommer vorbei ist, kann man einen wehmütigen Blick zurück wagen. Das Wetter war ja nicht immer das beste, aber trotzdem konnte man ab Ende Juli doch noch spüren dass man im Sommer ist.

Was auch dieses Jahr nicht gefehlt hat waren die Feste und „langen“ Wochentage und hier unser kurzer Blick auf die Saison 2008. Nachdem so einiges zusammengekommen ist, haben wir den Beitrag geteilt – Teil 2 in ein paar Tagen. >>Weiterlesen>>



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PS: Wir konnten es uns einfach nicht verkneifen, so einen Eintrag können wir nur alle 4 Jahre machen.



BruneckEs herrscht Renovierungswut. Die größte Einzelhandelskette für Lebensmittel in Südtirol hat in den letzen beiden Jahren ordentlich investiert. Es wurden neue Einkaufstempel errichtet, aber auch ältere Großraumgeschäfte wurden aufpoliert. Ihnen allen gemein sind die Optik und die scheinbar gewollte Verwirrung der Kunden.

Architektur kann viel vermitteln – die neuen Interspar von Bruneck, Bozen und Meran sollen wahrscheinlich Transparenz, Modernität, Offenheit usw. transportieren. Wen kümmert es, wenn sie auch ein Flugzeugterminal oder ein Autohändler beherbergen könnten. Individualität war noch nie eine Stärke von Lebensmittelgeschäften aber die neuesten Entwicklungen verbreiten eine Atmosphäre zwischen Lagerhalle und Hotellobby.

Der Freie Blick suggeriert dass man sich im Einkaufsschlaraffenland frei bewegen kann, die Holzdekore und Theken sollen eine Gemütlichkeit und somit eine Vertrauensvolle Verkaufssituation suggerieren. Diese intime Freiheit hat aber ein jähes Ende wenn man in das Geschäft begibt.

SperrgebietMan muss z.B. in Meran in den ersten Stock. Die meisten Lebensmittel (aber nicht alle) sind im Erdgeschoss, man darf dort aber nicht einfach hineingehen. Über ein Laufband wird man praktisch genötigt sich zwischen Autoreifen und Stereoanlage, Bekleidung und allerhand anderem durchzulaufen um wieder ein Laufband zu betreten das einen gemächlich ins Erdgeschoss bringt. Erschwerend kommt dazu dass es keinen freien Blick gibt, geschweige denn einen geraden Weg. Im Erdgeschoss ist es nicht besser. Man irrt umher in der Suche nach dem Nötigsten, das geschickt weit entfernt platziert ist.

Der Grund ist natürlich einleuchtend. Man soll soviel Zeit wie möglich im Geschäft verbringen. Die alte Taktik, die Milch und andere täglich benötigten Produkte in den hintersten Teil der Verkaufsfläche zu platzieren, damit der Kunde zumindest einmal das ganze Geschäft durchquert ist inzwischen durchschaut und deshalb hat die neue Taktik „weit weit weg“ Einzug gehalten. So wird ein einfaches Brot und Milch holen zum Spießrutenlauf der mit nicht weniger als 30 Minuten bestraft wird.

Ein weiteres Manko ist die scheinbar große Auswahl. Die riesigen Regale sind oft meterweise mit derselben Ware vollgestopft. Auch dem klassischen Ponte-Sturm, also dem Regale-leerkaufen vor einem langen Wochenende, halten diese Theken stand. Nur Milch und Brot, die sind auch an einem normalen Samstagnachmittag schon alle.

Kirschen im JanuarDenn man muss sich immer vor Augen halten. Diese Geschäfte sind nicht für uns gebaut worden, sondern für den Umsatz des Unternehmens. Deswegen gilt es wieder eine alte Tradition aufleben zu lassen, den Einkaufszettel. Damit man auch nur das kauft, was man wirklich braucht.



Matthias Schoenweger auf der DachterrasseMatthias Schönweger ist in der südtiroler Kunstszene kein Unbekannter. Auch werden so manche Meraner ihn als etwas besonderen Lehrer in Erinnerung haben. Nicht wenige seiner Kunstaktionen waren umstritten und ein Besuch in seinem Heim läßt erahnen warum dieser Freigeist sich nie hat bändigen lassen.

 

Es ist uns gelungen eine kleine Besonderheit aus unseren Archiven zu bergen. Eine Dokumentation über Matthias Schönweger. Ein Besuch in seinem Reich mit vielen Bildern und vielen seiner berühmt/berüchtigten Wortspiele, denn der Meister selbst korrigierte den Text. Viel Spaß beim Lesen und durchblättern.

 

Sammeln, meine Leidenschaft (PDF-3,7 MByte) (161)



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Banner auf der Promenade
Heuer war es das erste mal soweit. Ab 14.30 konnte man am Samstag ohne schon gelöste Karte nicht mehr ins Kurhaus nach Meran zum Weinfestival. Über 2.400 Besucher stürmten quasi die Veranstaltung. Auch am Sonntag gab es einFull-House, wenngleich nur der Einlass in den Hauptsaal von den Sicherheitsleuten wie bei einer Diskothek geregelt werden musste. Die Stimmung war aber so schön wie selten in den letzten Jahren. Auch die Aussteller waren zuvorkommender und freundlicher als in anderen Jahren. Es hat sich langsam die Meinung durchgesetzt,daß diese Veranstaltung vor allem dem Image einträglich ist und weniger eine Verkaufsmesse. Deshalb ist die Veranstaltung nicht weniger wichtig.

Einige Produzenten haben auf Anfrage über ihre Motivation nach Meran zu kommen geäußert, daß das Merano-Winefestival der zweitwichtigste Termin in Italien ist, nach der Vinitaly. Wobei die kleineren sehr positiv anzumerken hatten, daß hier alle gleich behandelt werden, die Großen wie die Kleinen. Alle haben nur einen Tisch als Präsentationsfläche und die Weine werden von den Veranstaltern ausgesucht. So muß dann auch eine Tenuta Ornellaia ihren besten Wein mitbringen, auch wenn es ihn für Normalsterbliche üblicherweise weder zu kaufen und erst recht nicht zu verkosten gibt.

Sehr voller Hauptsaal

Überhaupt sind über ein Drittel der Weine die man kostet schon ausverkauft. Die letzten Flaschen werden noch nach Meran gebracht um sie sozusagenunters Volk zu verteilen. Es ist nicht Altruismus der sie dazu bringt, denn das einzige Segment im Markt der alkoholischen Getränke welches noch zulegt ist der Wein. Daß da die Rechnung aufgeht sich auch an den Endkunden zu wenden ist schon fast eine Milchmädchenrechnung. Gut daß es auch die Weinproduzenten gemerkt haben.

Culinaria ZeltDie Aussteller der Culinaria (dem Teil, der Essen, Soßen, Öle, Schokolade, Reis, Pasta,… gewidmet war) haben sich auch in den letzten Jahren gewandelt. Ein Bekannter, welcher die Hintergründe kennt, konnte uns aufklären. Die meisten “Großen” des Geschäfts wurden nicht mehr eingeladen. Sie waren noch nicht bereit sich mit dem Endkunden auseinanderzusetzen ohne direkt imAnschluß einen Verkauf zu landen. Die “Kleinen” hingegen sind nicht nur stolz auf ihre Produkte, sie nötigen fast zur Verkostung. Auch das ist schon fast zu viel, denn nach dem 5. Olivenöl, 4. Parmigiano, 7. Pesto, 2. Thunfisch,… (alle wirklich sehr gut) streikt langsam der Gaumen. Aber zugegeben es gibt Schlimmeres.

Zigarren drehenDie zeitweise Enge, wie schon zu Anfang bemerkt ist langsam ein Problem. Denn im Kurhaus gibt es keinen Platz mehr. Alle Säle mit Ausstellern (468 dieses Jahr) vollgestopft und ein ewig langes Zelt auf der Promenade zeigen,daß es langsam kreative Ideen braucht um den Erfolg mittelfristig nicht zu gefährden. Denn was soll man tun. Weiter wachsen kann es nicht. Wenn es verlängert oder geteilt wird kann es durch den Inhaltsschwund kollabieren. Und preislich sollte es nicht weiter nach oben gehen, denn dann verliert es einen seinen wichtigstenAlleinstellungsfaktor, den Endkunden.



Continua la nostra serie di video dal Forum Merano. Questa settimana un riassunto dell’intervento di Peter Thun. Un imprenditore che già 17 anni fa ha fatto il salto verso la cina.

Peter Thun, titolare di “Mondo Thun”, parlerà dell’ottimizzazione dei processi nel mondo dell’economia globale: quali sono le opportunità e quali i rischi da tenere presenti? Oltre 3 mila dei 4 mila dipendenti Thun lavorano negli stabilimenti di produzione che l’azienda possiede in Cina.

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