KürbissuppeLetztes Jahr amüsierten wir uns über die Lektüren der Südtiroler Blogger und heuer wollen wir mal eine Parade starten. Passend zu unserem leicht ironischen Blog-Namen natürlich mit kulinarischer Ausrichtung. Es geht darum einen Beitrag zu verfassen und 5-10 Gerichte zu nennen, die ihr mindestens einmal im Monat essen “müsst”, anschließend setzt einen Link zu diesem Beitrag, damit wir es auch merken ;-). Ziel ist es ein Gefühl davon zu bekommen, was heutzutage in Südtirol so auf den Tisch kommt. Denn auf der einen Seite wird die Küche internationaler und gleichförmiger, auf der anderen Seite haben lokale Spezialitäten wieder mehr Anhänger gefunden. Bitte gebt Wir präsentieren dann die Ergebnisse unserer kleinen Umfrage.

E per farlo ancora più divertente lancio la parade a tutti i blogger altoatesini - nominate 5 piatti che non può mancare una volta al mese. Prego nominate piatti completi (non dite solo pizza o pasta, p.es. “pizza margherita”) e mettete un link a questo post.

Per cominciare ecco la mia lista:

  • Speckbrot
  • Knödel mit Salat
  • Mozzarella mit Tomaten
  • Gnocchi mit Butter und Salbei
  • Spaghetti aglio, olio e peperoncino
  • Spargel mit Boznersoße (in der Saison)
  • Kürbissuppe (im Winter)


E per cominciare bene chiamo alla risposta un paio di blog.



Parallel und so
Haben wir in Südtirol eigentlich parallele Gesellschaften. Nicht nur weil die Rechts-Parteien immer wieder populistisch gegen eine Überfremdung mahnen scheint mir dieses Thema eine nähere Betrachtung wert. Leben die deutschen, ladinischen, italienischen Landsleute nebeneinander oder miteinander. Die Saisonsfachkräfte aus Osteuropa darf man auch nicht in diesem Kontext vergessen. Ein aktuelles Thema, tauchen wir ein…
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Immer wieder kann man lesen, dass die Tourismustreibenden auf den hochwertigen Besucher setzen sollen. Die Qualität soll stimmen und die Schnäppchenjäger sollen nach Mallorca fliegen. Der Massentourismus soll eingedämmt werden, die Busse voll mit Ich-Schmier-Mir-Mein-Mittag-Am-Frühstückstisch-Gäste sollen gutbetuchten und kultivierten Ich-Lass-Es-Mir-Gutgehen weichen. Da müssen die Rahmenbedingungen auch stimmen. Da muss Kultur her.

Maria JoaoIn den letzten Jahren hat sich auch einiges getan. Ein Beispiel dafür sind die Meraner Musikwochen. Die gibt es schon eine ganze Weile und die Qualität muss sich hinter anderen vergleichbaren Veranstaltungen in ganz Europa nicht verstecken. Dieses Jahr waren The Netherland Philharmonic Orchestra, das Russian National Orchestra, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Royal Philharmonic Orchestra London und Thomas Quasthoff & Maria Joao um einige zu nennen dabei. Da würden man meinen, dass unsere SMG sicher auch Ihre Hände im Spiel hat. Der Vermarktungswert ist ja nicht unerheblich. Das Land wird sicherlich auch als Sponsor auftreten, den Glamour der Hochkultur aufsaugen. Aber nein, die Wirtschaft sponsert das Festival. Allen voran eine Bank und ein deutscher Autohersteller.

Ok, man könnte meinen, dass die Südtiroler Landesregierung keine internationalen Musik-Events finanzieren will. Aber weit gefehlt, wie wir in einer offiziellen Pressemitteilung vom 10. September lesen können:

GRAND PRIX DER VOLKSMUSIK
Angesichts der Finanzknappheit des Senders Bozen der Rai wird das Land in die Bresche springen, um die Ausstrahlung des Grand Prix’ der Volksmusik aus Südtirol im Jahre 2009 zu ermöglichen. “Über unsere Haushaltskapitel Fremdenverkehr und Marke werden wir 150.000 bis 180.000 Euro zur Verfügung stellen, um die 200.000 bis 220.000 Euro teure Veranstaltung mitzufinanzieren”, so der Landeshauptmann. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Werbewirksamkeit der Sendung, die von Millionen Zuschauern in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Südtirol verfolgt wird.

Werbewirksam wird die Sendung schon sein, und die Reichweite ist auch beachtlich, wenn man sonstige Werbeausgaben im Fernsehen betrachtet. Aber ist das die Zielgruppe die wir uns wünschen? Ich will ja nicht die Liebhaber der Volkstümlichen Musik verunglimpfen, aber wenn wir von dem Heile Welt, Schatz Putzi Mausi Image weg wollen müssen wir auch dementsprechend auftreten.



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Dass ein guter Tropfen so manchen Abend, zu einem Highlight gemacht hat, ist kein Geheimnis mehr. Und dass in Südtirol nun auch guter Wein gekeltert wird, ist auch hinlänglich bekannt. Und als die Mode für guten Wein Mitte der neunziger Jahre so richtig losging, haben ein paar Leute in Meran mit dem Gedanken gespielt ein Wein-Festival zu gründen. Nun frägt man sich, ist es das hart verdiente Geld wert, und wie überlebt ein Normalo so ein Festival? >>Weiterlesen>>