Paragrafen sind nicht immer VollkommenÜberall kann man es lesen. Die italienische Blogger-Szene schreibt sich den Frust vom Leib. Von Zensur, von einem undemokratischen Staat und noch viel mehr ist die Rede. Es hallt nicht nur durchs Internet, auch in der Offline-Welt und bis ins Parlament dringt der Unmut durch. Aber ist das alles nötig? Der Minister versucht zu beschwichtigen und verweist auf dieRegulierungsbehörde . Parlamentarier erkennen die Gunst der Stunde und appellieren lautstark und heute wurde ein Zusatzkomma vorgestellt, welches Veröffentlichungen ohne Unternehmerischen Hintergrund von der Pflicht befreit.

Es gibt aber doch einige Dinge über die sich die Blogger im Klaren sein sollten. Grundsätzlich sind wir für das Gesetz und gegen Zensur. Wir sind auch dafür, dass sich Blogger darüber im Klaren sind,daß das Internet nicht ein Rechtsfreier Raum ist und daß eine Regulierung nicht gleich zu setzen ist mit einer Zensur. Internetseiten, welche Redakteure und Journalisten verpflichten, müssen unserer Meinung nach registriert werden um die Arbeitnehmerverhältnis der Mitarbeiter zu regeln. Anderen angehenden Publizisten (und damit meine ich auch Blogger) muss es weiterhin möglich sein Inhalte zu publizieren, aber auch deren Arbeit soll geschützt werden. Also plädieren wir für die Abschaffung des “Albo dei giornalisti”. Warum das auch Blogger interessieren sollte, welche keine Journalisten sein wollen haben wir ausführlichst erörtert. >>Weiterlesen>>