Gefunden, gelesen, gut befunden, weitergegeben:

PS: Wir konnten es uns einfach nicht verkneifen, so einen Eintrag können wir nur alle 4 Jahre machen.



BruneckEs herrscht Renovierungswut. Die größte Einzelhandelskette für Lebensmittel in Südtirol hat in den letzen beiden Jahren ordentlich investiert. Es wurden neue Einkaufstempel errichtet, aber auch ältere Großraumgeschäfte wurden aufpoliert. Ihnen allen gemein sind die Optik und die scheinbar gewollte Verwirrung der Kunden.

Architektur kann viel vermitteln – die neuen Interspar von Bruneck, Bozen und Meran sollen wahrscheinlich Transparenz, Modernität, Offenheit usw. transportieren. Wen kümmert es, wenn sie auch ein Flugzeugterminal oder ein Autohändler beherbergen könnten. Individualität war noch nie eine Stärke von Lebensmittelgeschäften aber die neuesten Entwicklungen verbreiten eine Atmosphäre zwischen Lagerhalle und Hotellobby.

Der Freie Blick suggeriert dass man sich im Einkaufsschlaraffenland frei bewegen kann, die Holzdekore und Theken sollen eine Gemütlichkeit und somit eine Vertrauensvolle Verkaufssituation suggerieren. Diese intime Freiheit hat aber ein jähes Ende wenn man in das Geschäft begibt.

SperrgebietMan muss z.B. in Meran in den ersten Stock. Die meisten Lebensmittel (aber nicht alle) sind im Erdgeschoss, man darf dort aber nicht einfach hineingehen. Über ein Laufband wird man praktisch genötigt sich zwischen Autoreifen und Stereoanlage, Bekleidung und allerhand anderem durchzulaufen um wieder ein Laufband zu betreten das einen gemächlich ins Erdgeschoss bringt. Erschwerend kommt dazu dass es keinen freien Blick gibt, geschweige denn einen geraden Weg. Im Erdgeschoss ist es nicht besser. Man irrt umher in der Suche nach dem Nötigsten, das geschickt weit entfernt platziert ist.

Der Grund ist natürlich einleuchtend. Man soll soviel Zeit wie möglich im Geschäft verbringen. Die alte Taktik, die Milch und andere täglich benötigten Produkte in den hintersten Teil der Verkaufsfläche zu platzieren, damit der Kunde zumindest einmal das ganze Geschäft durchquert ist inzwischen durchschaut und deshalb hat die neue Taktik „weit weit weg“ Einzug gehalten. So wird ein einfaches Brot und Milch holen zum Spießrutenlauf der mit nicht weniger als 30 Minuten bestraft wird.

Ein weiteres Manko ist die scheinbar große Auswahl. Die riesigen Regale sind oft meterweise mit derselben Ware vollgestopft. Auch dem klassischen Ponte-Sturm, also dem Regale-leerkaufen vor einem langen Wochenende, halten diese Theken stand. Nur Milch und Brot, die sind auch an einem normalen Samstagnachmittag schon alle.

Kirschen im JanuarDenn man muss sich immer vor Augen halten. Diese Geschäfte sind nicht für uns gebaut worden, sondern für den Umsatz des Unternehmens. Deswegen gilt es wieder eine alte Tradition aufleben zu lassen, den Einkaufszettel. Damit man auch nur das kauft, was man wirklich braucht.



Fundstücke, lesenswertes, usw. im Netz über Südtirol:



Teststand

Nein, nicht die Weihe selbst war zu spät, oder zu kurz, ich schreibe diesen Eintrag zu spät, war zur spät dort und schreibe einen zu kurzen Post. Alles in Allem ist die Weihe nach Augenzeugenberichten gut verlaufen und es gab keine Zwischenfälle. Das Polizeiaufgebot war prächtig, war alles da was man so kennt, und die Kontrollen häufig, auch noch auf den Straßen nach der Veranstaltung.

Geweihte Ordnungshüter

Nur noch zwei, drei Gedanken zu der Initiative Bikerssafety. Ich finde es gut, dass sowas gemacht wird, verstehe aber nicht wieso bei der heurigen Kampagne ein 35 jähriger für tot erklärt wird, wenn in der auf der website gezeigten Statistik, genau die Gruppe der 35-45-jährigen am wenigsten Unfälle verursacht. Die Sensibilisierungskampagne würde ich auch auf Hotels ausweiten, dort wohnen nämlich die Motorradtouristen, welche unsere Straßen so sehr lieben, gerade weil sie sie nicht kennen. Und ein letzter Seitenhieb – 25 Tote sind weniger als 26 und sollten deshalb nicht größer dargestellt werden wie es hier der Fall ist.

Exemple Gute Kombination Volles PostIt


WhoZivilpolizisten haben eine lange Tradition. Sie werden vor allem dort eingesetzt, wo das Auftreten in Uniform, das Verhalten der Gauner und Ganoven beeinflusst. So können sie unerkannt, als Zivilist, das Treiben beobachten und dann zuschlagen und die Missetäter zur Strecke bringen. Wenn man sich aber zu erkennen gibt, ist die Maskerade natürlich aufgeflogen und der Nutzen zu nichte. Ist aber in großen Städten kein Problem, wenn man nicht immer in der gleichen Szene schnüffelt. Anders hingegen ist das bei Gemeindepolizisten, die kennt schließlich jeder. Wenn ein solcher in Zivil auftritt heißt das meistens nur eins, er hat Dienstschluss. In Bruneck ist von solchen Überlegungen abstand zu nehmen – die sind jetzt auch ohne Uniform unterwegs. Sogar am Abend. Sie kontrollieren, dass das Rauchverbot eingehalten wird, dass an Jugendliche unter 16 Jahren kein Alkhol ausgegeben wird usw. Ob die geänderte Kleiderordnung wirklich was bringt sei dahingestellt. Ab jetzt nimmt halt jeder an, dass sie immer im Dienst sind und wird ihnen mit dem typischen Misstrauen gegenübertreten. Auch eine Art des sozialen Abstiegs.



Logo Meractino di nataleOgni anno migliaia di turistici vengono a visitare i mercatini di natale. Moltissimi con camper, e ancora di più con autobus. Un pó ricordano delle cavallette che assalgono le città dei mercatini. Più di una di queste gite sono organizzate in modo, che vengano visitati più di un mercatino in un giorno. Una cosa che a noi altoatesini von verrebbe in mente neanche se costretti. Ma come dice il titolo vogliamo disfare un pó i miti che circondano i nostri mercatini. >>Weiterlesen>>