Keine Reise ohne Souvenir, kein Museum ohne Museumsshop. Diese Shops sind eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle und viele internationale Museen bessern ihre Kasse damit auf. Einige sind darauf angewiesen, da sie keinen Eintritt verlangen, andere (die Firmenmuseenalla Thuniversum ) sind die eigentliche Hauptattraktion. Der Hauptunterschied besteht aber meistens in der Qualität der Angebotenen Ware. Der Trend in den letzten Jahren wareindeuting hin zu Qualität und weg vom Kitsch. Da würde man meinen, dass ein relativ neues Museum, wie das ” Südtiroler Archäologiemuseum“, nicht wieder in die Kitschfalle tappt. Aber weit gefehlt, nicht nur dass die Schneekugel mit dem Ötzi drin kitschig ist, sie ist sogar zynisch, schließlich wurde der Ötzi ja eingeschneit. Sie, und die Leute die das kaufen finden diese Übereinstimmung wohl lustig.
souvenir
Dass es auch anders geht zeigt der Souvenirshop von Kanada, wo Designer die Mitbringsel gestalten. Auch freie und junge Designer dürfen ihre Entwürfe einschicken. Hallo, das ist ein Wink für die Uni, die könnten ja ein Projekt in der Design-Fakultät anstoßen, oder?

Bozen - Bolzano (Italy): Ötzi the Iceman in the snow, originally uploaded by sarrelibre.



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Rauchen verbotenDas rauchende Kind mit dem Badewasser ausschütten
Kaum zu glauben. Als das Rauchverbot in Bars und Restaurants in Kraft trat hat man darüber gewitzelt, dass man bald auch im Freien nicht mehr rauchen dürfe. Jetzt hat es Bozen geschafft im Sinne des Kinder- und Arbeitsschutzes zu Überteiben und sich gänzlich lächerlich zu machen. Denn die Argumentation für die neuen Verordnung sind ja nicht wirklich durch wissenschaftliche Studien zu untermauern. Wie schon auf Südtirol.ch zu lesen ist kann das auch gegenteilige Wirkungen haben.

Ich will hier nicht einen Aufruf zur Verschwendung von Steuergeldern starten, aber es wäre schon interessant zu sehen, wie die Wissenschaft dein Beitrag des Rauchens im Freien im Verhältnis zu den generellen Umweltbelastungen steht. Besonders in (Zitat)

…öffentlichen Flächen und an Orten, in denen sich Kinder unter 12 und/oder schwangere Frauen aufhalten, in allen Sportstätten, besonders auf Zuschauertribünen und im Publikumsbereich, und bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum, wo in der Nähe gegessen und /oder getrunken wird.

Außerdem möchte ich einen Denkanstoß geben. Ein Bar- oder Restaurantbesitzer muss für den Raucherraum eine Abluftanlage einrichten, welche die Belastung des Personals (es geht ja um Arbeitsschutz) auf ein Minimum minimiert. Wenn da dann eine Mutter sitzt mit ihrem Kind ist es dann ok, dass das Kind noch der Rest-Belastung ausgesetzt ist? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass diese Belastung höher ist, als jene im Freien.



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PS: Wir konnten es uns einfach nicht verkneifen, so einen Eintrag können wir nur alle 4 Jahre machen.



BruneckEs herrscht Renovierungswut. Die größte Einzelhandelskette für Lebensmittel in Südtirol hat in den letzen beiden Jahren ordentlich investiert. Es wurden neue Einkaufstempel errichtet, aber auch ältere Großraumgeschäfte wurden aufpoliert. Ihnen allen gemein sind die Optik und die scheinbar gewollte Verwirrung der Kunden.

Architektur kann viel vermitteln – die neuen Interspar von Bruneck, Bozen und Meran sollen wahrscheinlich Transparenz, Modernität, Offenheit usw. transportieren. Wen kümmert es, wenn sie auch ein Flugzeugterminal oder ein Autohändler beherbergen könnten. Individualität war noch nie eine Stärke von Lebensmittelgeschäften aber die neuesten Entwicklungen verbreiten eine Atmosphäre zwischen Lagerhalle und Hotellobby.

Der Freie Blick suggeriert dass man sich im Einkaufsschlaraffenland frei bewegen kann, die Holzdekore und Theken sollen eine Gemütlichkeit und somit eine Vertrauensvolle Verkaufssituation suggerieren. Diese intime Freiheit hat aber ein jähes Ende wenn man in das Geschäft begibt.

SperrgebietMan muss z.B. in Meran in den ersten Stock. Die meisten Lebensmittel (aber nicht alle) sind im Erdgeschoss, man darf dort aber nicht einfach hineingehen. Über ein Laufband wird man praktisch genötigt sich zwischen Autoreifen und Stereoanlage, Bekleidung und allerhand anderem durchzulaufen um wieder ein Laufband zu betreten das einen gemächlich ins Erdgeschoss bringt. Erschwerend kommt dazu dass es keinen freien Blick gibt, geschweige denn einen geraden Weg. Im Erdgeschoss ist es nicht besser. Man irrt umher in der Suche nach dem Nötigsten, das geschickt weit entfernt platziert ist.

Der Grund ist natürlich einleuchtend. Man soll soviel Zeit wie möglich im Geschäft verbringen. Die alte Taktik, die Milch und andere täglich benötigten Produkte in den hintersten Teil der Verkaufsfläche zu platzieren, damit der Kunde zumindest einmal das ganze Geschäft durchquert ist inzwischen durchschaut und deshalb hat die neue Taktik „weit weit weg“ Einzug gehalten. So wird ein einfaches Brot und Milch holen zum Spießrutenlauf der mit nicht weniger als 30 Minuten bestraft wird.

Ein weiteres Manko ist die scheinbar große Auswahl. Die riesigen Regale sind oft meterweise mit derselben Ware vollgestopft. Auch dem klassischen Ponte-Sturm, also dem Regale-leerkaufen vor einem langen Wochenende, halten diese Theken stand. Nur Milch und Brot, die sind auch an einem normalen Samstagnachmittag schon alle.

Kirschen im JanuarDenn man muss sich immer vor Augen halten. Diese Geschäfte sind nicht für uns gebaut worden, sondern für den Umsatz des Unternehmens. Deswegen gilt es wieder eine alte Tradition aufleben zu lassen, den Einkaufszettel. Damit man auch nur das kauft, was man wirklich braucht.



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MaulkorbDies war der Titel eines Seminars des Amtes für deutsche Kultur und Famile - Abteilung Audiovisuelle Medien. Ein interessanter Titel und deshalb ein Muß für eine engagierten Blogger. Ich habe mich also auf den Weg in die Landeshauptstadt gemacht und mir von Hansjörg Kucera, ehemaliger Chefredakteur des Senders Bozen, der den Kurs abhielt erzählen lassen was Sache ist. >>Weiterlesen>>



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Das akrobatische Erforschen der Urbanen Räume ist ein Hauptziel der neuen Jugendbewegung Parkour. Es verbreitet so etwas wie Aufbruchsstimmung unter den Jugendlichen, denn Skateboard ist zwar cool, aber eigentlich schon in den Siebzigern erfunden worden und Snowboard ist auch cool, aber die Carving-Ski haben der ganzen Szene die Suppe versalzen.

Man braucht also etwas Neues. Und da bietet sich Parkour natürlich an, denn man muss nur jung, fit und ein wenig mutig sein. Mit Übung kann man sich dann im urbanen Umfeld austoben. Natürlich sind bei uns die Möglichkeiten etwas eingeschränkt, aber wer suchet der findet. Ein paar Bozner Jungs haben sich diesem Sport verschrieben und wie in der Szene üblich ihre Taten auf Video aufgenommen und im Netz publik gemacht. Hier einige Videos.



Über das Kürbisfest in Bozen, haben wir schon letztes Jahr berichtet und auch dieses Jahr gibt es da nicht viel neues. Das Fest vor zwei Wochen Lana war gerade mal erwähnenswert und deshalb lassen wir anderen Bloggern und Nachritenseiten den vortritt ihre Eindrücke zu vermitteln.

Und nur zur Erinnerung, wir haben auch noch zwei Rezepte mit Kürbissen im Archiv.

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