Eisenbahnwelt Südtirol – 1,8 Millionen Gründe warum das nichts war
Genau soviel hat uns Steuerzahler diese 300 m2 Modellbahnaustellung gekostet – war es das Wert. Ich mach es kurz – Nein. Da hilft es auch nichts, dass in den Eröffnungsreden von “privater Initiative” gesprochen wird und das “das Land nicht überall seine Hände drin haben muss”. 2/3 der Kosten sind trotzdem von uns Steuerzahlern übernommen worden.

Ich möchte meine Kritikpunkte einfach aufzählen, damit man ja nicht aus versehen da mal hingeht:
- Der Eintritt sollte für Südtiroler gratis sein – zumindest ein Eintritt ist doch drin oder? 8 Euro ist einfach lächerlich.
- Die effektive Landschaft ist nur 300 m2 groß – also weniger als die Hälfte der Ausstellungsfläche – der Rest sind Modelle in “nicht beleuchteten” Glasvitrinen. Wer kein richtiger Fan der einzelnen Züge ist interessiert sowie so nur der Bereich indem die Züge fahren
- Es ist nicht “Südtirol in Miniatur” dargestellt – es sind nur einige Ausschnitte – dort wo halt ein Zug fährt und da auch nur interessante Strecken. Zum Beispiel wird vom Vinschgau nur Mals gezeigt.
- Der Massstab und die Auswahl was gezeigt wird ist das schlimmste überhaupt. Da wird die Handelskammer in Bozen gezeigt (sie ist größer als der Dom) und Schloss Martesch schlägt alle Beide. Es ist gerade so als ob ein Kind diese Darstellung gemacht hätte. Das haben andere viel besser gemacht – die angepriesenen Spezialeffekte beschränken sich auf ein paar Autos mit Blaulicht und einer Seilbahn die funktioniert.
- Nachdem Südtirol anscheinend nicht genügend schöne Motive hat gibt es auch nicht eine fiktive Welt “Mittelgebirge” – echt super.
Um einen Überblick zu geben haben wir auch ein wenig gefilmt – und glaubt mir wir haben bis auf den Kinderbereich und das Vinschgau – sorry Mals, alle Bereiche gefilmt in denen sich auch etwas bewegt.

















