Soweit musste es ja mal kommen. Wer seinen Glauben öffentlich kundtut, muss auch im superkatholischen Südtirol eingesperrt werden. Oder will uns der Künstler etwas anderes mitteilen. Die Kombination Jesus am Kreuz, Fenstergitter mit Ausbuchtung für Blumen und öffentlicher Raum vor einem Restaurant gibt einem zu denken. Eine Interpretation wäre natürlich, dass der Tod am Kreuz allein nicht ausreicht, um die Menschheit von seiner Erbsünde zu befreien. Es gilt immer noch den Käfig der eigenen Glaubensgemeinschaft zu sprengen. Wie man dies schafft, ist natürlich eine ganz andere Geschichte. Das Martyrertum scheint aber nicht nur damals in Mode gewesen zu sein. Die ganze Welt zu überzeugen es besser zu machen, schaffen auch die aktuellen Für-Den-Einzigen-Gott-Selbstzerstörer nicht. Da liegt es dann wohl wieder an jedem selbst etwas für eine bessere Welt zu tun.











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