Umwelt




wasserstoffSeit Jahren hören wir jetzt schon, dass die Zukunft der Fortbewegung im Wasserstoff liegt. Die Brennstoffzelle soll all unsere Sorgen zunichte machen und eine Emissionsfreie nachhaltige Fortbewegung schaffen. Auch die Landesregierung will unter dem Motto „Taten statt Worte“ geplant eine Wasserstofftankstelle zu bauen.

Das ist alles schön und gut, doch die Entwicklung ist sehr träge auf diesem Gebiet und die Hauptprobleme wie Herstellung (der zur Zeit verwendete Wasserstoff wird aus Erdgas oder Kohle hergestellt) und Vertrieb sind noch gar nicht ernsthaft angegangen worden. Gibt es also neben dem Wasserstoff noch Alternativen?

Das erste das einem Einfällt sind die Biokraftstoffe, die rund um die Welt gerade die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben. Aber es gibt auch andere, näher liegende. Strom – hergestellt aus regenerativen Energiequellen (z.B. Wasserkraft). Wäre also für Südtirol doch auch interessant, oder?

Dass Batteriebetriebene Fahrzeuge vielleicht schon bald den Wasserstofftraum platzen lassen könnten erfährt man in einem interessanten Beitrag vom Deutschlandfunk. Es kommen Experten aus den verschiedenen Lager zu Wort und es wird kräftig mit Vorurteilen aufgeräumt. Sehr empfehlenswert, hier ein paar Auszüge:

“Aber - wenn alle mit Strom statt Benzin fahren - das geht doch gar nicht. So viel Strom muss man doch erst einmal erzeugen. Da muss man doch zig neue Kraftwerke bauen. Und was sollen das für welche sein? Kohle? Atom?”

…Das ist nicht der Fall, wenn man die Wirkungsgradsteigerungen berücksichtigt. …Wir haben ausgerechnet, dass wenn wir Windstrom für den Antrieb unserer Fahrzeuge benutzen, dass wir dann einen Faktor, der liegt zwischen 2,5 und 3 gewinnen. Also nicht nur ein paar Prozent, sondern Faktoren gewinnen in Bezug auf Energieeffizienz.”

Mehr zu lesen gibt’s hier: Benzinkutsche tankt Strom

Oder als MP3-Download (sehr gut gemacht): Die Benzinkutsche tankt Strom - Zweiter Teil Zukunft des Energisparens: MP3, Flash



Tabelle der erstplatzierten

Wieder mal, könnte man sagen, sind wir Klassenbeste wenn es um Umweltschutz und erneuerbare Energien geht. Toblach ist als Sieger bei einer Analyse von Legambiente hervorgegangen. Und die anderen Plätze sind auch nicht von schlechten Eltern. Es häuft sich fast schon auffällig das BZ bei der Provinzangabe. Da wollen wir hoffen dass dies auch in Zukunft so bleibt und man weiter die Augen offen hält und solche idiotischen Projekte wie das Kraftwerk im Eisacktal einstampft.



jurka aus holzWäre sie ein Mensch, würde man sagen, daß sie eine Problemmutter ist. Sie hat ihre Jungs nicht richtig erzogen und die haben es dann, dank ihrer “kriminellen” Energie bis in Medien geschafft. Das mit dem Mutter sein ist jetzt Geschichte, da sie sterilisiert wurde. Und komischerweise weis man nicht wohin mit ihr. Die Angst, dass sie bald umgebracht wird, wie sie die LAV haben, ist wahrscheinlich unbegründet. Sonst hätte die Provinz die Sterilisation nicht so heimlich gemacht. Die hatten Angst vor der öffentlichen Meinung. Ein Abschuss wäre bei uns undenkbar. Auch wenn so mancher Waldgänger die Urängste in sich trägt, man sieht schon kaum Rehe, da wird man einen Bär erst recht kaum zu Gesicht bekommen.

PS: Wer die Jurka retten möchte kann ja morgen in Bozen vor dem Despar in der Freiheitsstraße beim LAV unterschreiben.