Politik




Zurückschwimmen ist anscheinend Energiesparend. Den Bürger Versprechungen machen und sie dann im Regen stehen lassen auch. Für alle die schon angefangen haben ihre Häuser und Wohnungen zu renovieren und auf den 55% Steuerbonus gehofft haben gibt es schlechte Nachrichten.

Diverta più difficile usufuire dello sconto del 55% su Irpef e Iras per gli interventi di riqualificazione energetica: i privati e le imprese intenzionati a chiedere il bonus dovranno inviare una domanda all’agenzia delle Entrate (oltre alla documentazione all’Enea) e sperare che i fondi stanziati non siano ancora terminati.

Und wie es sich gehört wird nur soviel Geld bereitgestellt, dass es nach ein paar Tagen schon aufgebraucht ist. Macht euch auf die Hinterbeine, sonst kann es hart werden. Mehr informationen hier: Risparmio energetico, serve l’ok delle Entrate per il bonus



ddr suedtirol italien
Markus Anton hat uns in einem anderen Blog auf einen Beitrag vom Deutschlandradio aufmerksam gemacht: “Die Rolle der DDR-Staatssicherheit bei den Unabhängigkeitsbestrebungen in Südtirol” - Der Bericht gibt einen Mini-Überblick über die neuere Geschichte und die Attentate und zeigt in der Kürze des Artikels die Verworrenheit welche die Ereignisse kennzeichnet. Es ist nicht erst seit heute, dass der Eindruck trügt, dass auf der einen Seite die Guten sind und auf der Anderen die Bösen.

Da wird die eine wie die andere Seite durchdrungen, beeinflußt, gelenkt, gedrängt, gebremst, … was halt so geht.Klar wird dadurch auch, dass eine so kurze Zusammenfassung nur eine “spolverata” des Themas ist.

Ein paar Zitate aus dem Artikel:

Italienische Geheimdienste hatten die Terrorszene in Südtirol durchdrungen. Eine Reihe von Gewaltakten provozierten sie selbst. Dieselben Methoden wandten sie später wieder an.

Die Stasi-Akte MfS-HA römisch 22, Nr. 5529/5 zeigt jedenfalls, wie sehr sich Geheimdienstler aus Ost-Berlin für Details der Südtirol-Attentate interessierten. Sie hängten diese und weitere blutige Anschläge dem BAS an, darunter namentlich dem damals 20-jährigen Gelegenheitsarbeiter Herbert Kühn aus Essen, der des öfteren in die DDR einreiste.

Also lesenswert: Auftrag: “Konflikte verschärfen”



Bei den letzten Wahlen kann man einen Rechtsruck nicht leugnen. Viele Mitbürger haben sich wohl so entschieden, weil sie der Meinung sind, dass rechtsgerichtete Parteien etwas für die “eigenen Leute” tun und sich gegenüber denen von “anderswo” richten. Wie schnell sich diese Haltung gegenüber den “Anderen” auch gegen die andersdenkenden Mitbürger richtet wird oft unterschätzt. Ein alarmierendes Beispiel hat gestern statt gefunden, in Rom bei der RAI.

Markus Lobis hat eine Zusammenfassung der Ereignisse erstellt:

…Gestern Abend haben rechtsradikale Jugendliche den Hauptsitz des staatlichen Fernsehen RAI in der Via Teulada in Rom “besucht” und konnten ungehindert bis zu den Sendestudios vordringen….

hier weiterlesen und den Kopf schütteln.



italia mappa inversaPhilip k. Dick, nel suo romanzo la svastica sul sole ipotizza una storia all’inverso. Cioè come fosse il mondo se la Germania e il Giappone avessero vinto la seconda guerra mondiale e sottomesso l’intero mondo al loro sistema. Un mondo strano ma immaginabile. Il bello del romanzo consiste poiché è in circolazione nel “underground”, come si direbbe oggigiorno un libro che ipotizza a sua volta un ucronia, cioè come si sarebbe sviluppato il mondo se Hitler avesse perso. C’è una tensione tra la storia vera e quella immaginaria, che si sono scambiati il posto.

Spesso, negli ultimi tempi, mi sento nella stessa tensione quando ascolto o leggo certi personaggi, stupidi, ignoranti o intelligenti che siano che praticano questo scambio delle realtà. Quando si parla di “I crucchi, possono tornare a casa se non gli va bene l’Italia” per esempio. Si può affermare che questi soggetti non sappiano la storia e che studiandola si rimangerebbero le parole, ma a mio avviso non lo farebbero. Sono convinti che la storia corretta la raccontino loro e che l’altra storia sia quella inventata.

Allora forse troviamo un altro modo per far crollare la storia fasulla. Le uscite del caso hanno un punto debole. Suppongono che un’evoluzione non cambia, se si cambia il presupposto. Cioè, che il territorio, la società e l’economia si sia evoluta nello stesso modo se l’Alto Adige (e anche il trentino) fossero state territori italiani nei quali poi si sono insediati i tedeschi. A caldo direi che lo sviluppo sarebbe stato molto diverso, ma chiamerei voi lettori a immaginare uno sviluppo possibile (anche solo qualche aspetto). Forse riusciamo a immaginarci come sarebbe l’Alto Adige nel 2008 se…

…dopo la prima guerra mondiale l’Alto Adige viene annesso all’Austria (ricordiamoci che l’Alto Adige fa parte dell’Italia da sempre) e fino alle seconda guerra mondiale c’è un programma di tedeschificazione dove vengono trasferiti dei tedeschi/austriaci nell’alto Adige. Dopo la seconda guerra mondiale e il territorio occupato viene restituito all’Italia, i tedeschi però non possono tornare perché la Germania è crollata completamente e occupata.

Come sarebbe continuata la storia?
Comincio io - m’immagino che non ci sia stato uno sviluppo industriale durante le due guerre perché il trasporto delle materie prime sopra il Brennero non sarebbe stato possibile/ragionevole. Si può supporre perciò che la struttura sia rurale e improntata sull’agricoltura e la popolazione tedesca non sia solo concentrata nelle città…



Die ersten sind schon rausgeflogen. Der bloggende Elmar hat seinen Rücktritt angeboten und die Direktorin des Museions muss gehen. Das hat natürlich nichts mit dem Frosch zu tun - es geht um die Bilanz, wie der Stiftungspräsident mit einem Lächeln bezeugt.

Aber es war ja schon immer so, dass in Südtirol ein Unternehmen, nach 6 Monaten einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen muß. Man braucht ja nur an die Meraner Thermen denken. Bin schon gespannt wessen Galgenfrist abgelaufen ist. Hat jemand ein paar Ideen?

Foto: I Needed A Little Kick In The Butt, originally uploaded by BrittneyBush.



Ja jetzt ist es offiziell. Die SVP hat eine Watschen gekriegt. Die 50% sind dahin, aber wie es mit Ohrfeigen so ist - sie tun zwar weh, aber so richtig nachhaltige Schäden bleiben meistens nicht. Dass sie aber trotzdem nicht ganz ohne zeigt das lustige video - was in der Politik in Südtirol nach der Watschen übrig bleibt müssen wir noch sehen, denn die absolute Mehrheit hat sie noch behalten können.



Autowerbung

Also Politikverdrossenheit schaut meiner Meinung nach anders aus. So massiv viel Medienpräsenz und Diskussionen mit allen rund um die Uhr hab ich noch bei keiner Wahl erlebt. Aber so langsam wird auch der beste Witz langweilig - deshalb ist gut dass morgen vorbei ist mit der Themenmonokultur.

Zeitung



Maenner sind WaschlappenWahlwerbung war schon immer etwas spezielles und vor allem geht sie auf die Nerven. Das zieht sich über alle Medien. Das Ohr fängt bei denRadiospots an zu bluten, neben Straßen hängen Plakate welche von Visionen geplagte Gesichter zeigen, die Briefkästen leiden unter Verstopfung und die Werbegeschenke schämen sich ihrer Aufdrucke.
Julia UNterberger - ja ja
Wir möchten hier nicht unseren Kollegen von “Die Blüten des Südtiroler Wahlkampfs” http://www.wahlkampf.bz.it/ die Schau stehlen, aber dieses Wahlgeschenk war uns einen Eintrag wert. Die Julia ist nicht umbedingt die Männerfreundlichste Kandidatin, das ist bekannt, aber die Aussage in diesem Wahlgeschenk ist eindeutig: “Männer sind Waschlappen! Deshalb verdienen sie eine Chance.” Danke Julia, aber diese Ironie und Überheblichkeit wird wohl nicht viel Stimmen bringen.

Michaela hat VisionenUnd die “Weiße Blume” vergöttert anscheinend irgendjemanden - raten ist erlaubt. Da wird wohl Gott gemeint sein, oder jemand der sich Gottähnlich fühlt. Sie sagt uns also, dass alles gut wird, wir müssen nur dran glauben. Oder sagt sie uns, dass sie nicht auf ihre Wähler (hier unten) schaut, sondern ihren Blick immer nach oben richtet. Schließlich kommen die wichtigen Dinge von oben, oder?



Nein, dies ist kein Aufruf zu einem Online Voting – das ist ein Aufruf zur  Landtagswahl zu gehen. Warum es einen solchen Aufruf braucht können wir in wenigen Zeilen beschreiben.
I want you Vor wichtigen Wahlen gibt es immer Umfragen. Die einen sagen das, die anderen jenes und viele sind noch Unentschlossen. Bei dieser Wahl  scheint es noch eine Gruppe zu geben – jene welche wissen was sie bestimmt nicht wählen. Die SVP. Auch Mitbürger welche keinen direkten Nachteil durch die Landesregierung erfahren haben, sind der Meinung, dass die SVP einen Denkzettel verdient haben. Die Gründe sind oft schwammig, oft konkret gegen einzelne Persönlichkeiten. Alle haben aber gemein, dass in Zukunft die Partei die Geschicke im Land anders lenken sollte bzw. sie sich anders geben sollten.

Der aufmerksame Leser hat bemerkt, dass die Nicht-SVP-Wähler nicht unbedingt zu einer anderen Partei wechseln wollen – viele sind mit den meisten Errungenschaften zufrieden, glauben auch dass die Partei die Kompetenz hat die Probleme die es gibt zu lösen, nur die Art stößt in vielen in letzter Zeit auf.

Die wahren Alternativen sind in Südtirol eher dünn gesät. Ich meine jetzt nicht, dass es keine anderen Parteien oder Bewegungen gibt welche man ankreuzen könnte. Diese haben aber noch nie bewiesen, dass auch die Fähigkeit haben die Geschicke des Landes zu leiten oder, bis auf wenige Einzeltaten, eine echte Opposition darstellen können.

Denn eines ist auch vielen klar, einfach aus Protest ins rechte Lager zu wechseln ist auch nicht gerade ungefährlich – am Ende bekommen die noch die Mehrheit. Das ist dann doch den meisten Nicht-SVP-Wählern zu unsicher. Da wird man dann doch lieber ganz zum Nicht-Wähler und geht gar nicht hin. Dann hat man es auch nicht zu Verantworten.

Und das Resultat – man braucht nur die Wahlen in Bayern anschauen. Die CSU hat ganz schön die Federn gelassen, aber nicht weil die meisten Wähler zu anderen Parteien gewechselt sind, sondern weil viele hunderttausend einfach zu Hause geblieben sind.
Bei uns würde eine ähnliche Entwicklung wohl die rechten Flügel stärken (im Verhältnis) und die Landespolitik eher lähmen als weiter bringen.

Was also tun. Eine Möglichkeit wäre trotzdem die SVP wählen, aber Kandidaten von der Liste auswählen, welche am nächsten zu seinen Überzeugungen stehen – denn es gibt mehr als den Luis und den Elmar und einige könnten auch etwas bewegen, wenn sie genügen Rückenstärkung aus dem Wählervolk bekämen. Eine andere Möglichkeit ist, eine Partei zu wählen, welche den eigenen Ideen am nächsten ist, und da muss man sich halt wirklich informieren. Man kann da schon zu erstaunlichen Erkenntnissen kommen – es könnte durchaus passieren, dass so mancher deutschsprachige Südtiroler den Partito Democratico wählen könnte – oder die Grünen -  nicht wegen dem Naturschutz, dem Riccardo oder den Lobis, aber wegen ein paar jungen Einsteigern, welche für ein Südtirol stehen, welches nach vorne schaut.

Aber das wichtigste ist natürlich „wählen gehen“ – denn wer nicht eine halbe Stunde alle 5 Jahre hat, darf später auch nicht das Maul aufreisen, auch nicht als Protest-Nicht-Wähler.



Selten bekommt man einen Einblick wie es so in der Landesregierung zugeht - und wie es da oft zugeht. Chronik am Beispiel der Rettung des Rosengartens, auf dem eine Aufstiegsanlage geplant war. Ein Auszug:

Un gruppo di assessori e consiglieri Svp (Frick, Hermann Thaler, poi Mussner e altri) si è precipitato su Laimer e gli ha detto di tutto: sei matto a far votare una cosa del genere, l’investimento è importante, ci sono imprenditori che rischiano i loro soldi per rilanciare Nuova Levante e così via.

Es geht ja um die Wahrung der Interessen aller Südtiroler oder? Hier lesen…

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