Essen und Trinken




Das Laufband ist voll bepackt
Schon vor 20 Jahren konnten man in Fernsehberichten aus Japan die neue Mode der Sushi-Bars mit Förderband bestaunen. Nach einigen Jahren gelangten sie auch nach Europa, die erste habe ich Anfang der 90er in London erspäht. Nun gibt es sowas auch jenseits des Brenners. Es sind sogar zwei an der Zahl und in einem haben wir mal Testgegessen. >>Weiterlesen>>



Merano WineFestival & CulinariaDas Meraner Weinfestival steht wieder vor der Tür und wieder stellt sich die Frage ob es sich lohnt. Natürlich lohnt es sich. Und aus den Erfahrungen der letzten Jahre haben wir auch noch mehr dazugelernt, als wir eh schon wußten. Dieses Jahr werden wir am Samstag dem Genuß von Bachus frönen. Auch wollen wir einen Bericht nachreichen um denjenigen, welche auch dieses Jahr nicht die Möglichkeit oder Lust haben daran teilzunehmen, etwas mitzubringen. Aber nur um jetzt keine unnötigen Hoffnungen zu schüren. Auf die Nebenveranstaltung “Elite” gehen wir nicht. Bei 350 Euro ist der Spaß wirklich vorbei. Und noch ein Tipp. Die GourmetArena schaut ja wirklich verlockend aus und der Sonntag wird wohl ein rechtes Spektakel.

Domenica 11 novembre verrà celebrato l’oro bianco di Alba mediante un’asta in diretta mondiale via satellite tra la GourmetArena a Merano, l’Hotel Kempinsky a Berlino e il Ritz Carlton a Hong Kong. I maggiori chef specializzati nel tartufo saranno invitati a rendere onore a questo magico bulbo. L’intero guadagno verrà devoluto in beneficenza alla Fondazione piemontese per la ricerca sul cancro diretta da Allegra Agnelli.


Na dann, zum Wohl, guten Appetit und eifriges Mitsteigern.



Topolino goes LodenDer Samstag Vormittag ist für Büroangestellte vor allem für 3 Dinge gut: 1) das erste mal in der Woche ausschlafen, 2) Aufräumen, putzen usw., 3) Eine Runde in die Stadt fahren. Und besonders die Runde in der „Stadt“ Bozen kann mit einigen Überraschungen aufwarten.

Topolino goes still LodenIrgendwie gibt es in Bozen immer was Neues, und doch bleibt alles beim Alten. Da sieht man Autos die von einem Lodenhersteller aufgemotzt wurden, sogenanntes Kuscheltuning, Touristen welche eifrig den Obstmarkt fotografieren, Schüler, welche zur Mittagszeit zum Zug rennen um rechtzeitig nach Hause zu kommen. Besonders freut es uns, dass zwei Institutionen weiterhin regen Zuspruch haben, die Osteria Carretai und die Eisdiele Avalon.

Carretai - Die StraßeCarretai, in der Dr. Streitergasse, ist besonders am Samstag Morgen eine Show für sich. Der Renner dieser Häppchen[A] Bar ist sicherlich der Tartar. Wenn mich nicht alles täuscht gehen da 20 Kilo am Samstag über die Ladentheke. Die Leute drängen sich im kleinen Lokal und stehen natürlich auch prächtig auf der Straße herum, jonglierend zwischen Teller, Häppchen, Weinglas und Zigarette. Von der Sarner Bäurin, über Schülern, Angestellten und sogar Bozner „Weisch“-Frauen ist alles vertreten und frönt den Leckereien. Bezahlt wird erst am Ende und nach Stückzahl, Wein und Häppchen kosten gleich viel, da ist die schwierigste Aufgabe des Kunden, den Überblick über die konsumierten Freuden zu behalten.

 

Carretai - Tartine Casrretai

Über die Eisdiele Avalon in der Freiheitsstraße wurde ja schon öfter in den Medien berichtet. Der Meister verarbeitet nur echtes Obst, deren Herkunft angegeben wird. Keine Zusatzstoffe und natürlich ist er bemüht auch etwas ausgefallenere Varianten anzubieten. Differenzierung ist eben alles. Besonders gut gefallen hat uns, dass von der drei Schokoladesorten eine mit Chili und Kardamon dabei war. Die Angestellte bestand darauf, dass wir diese zuerst kosten sollten, bevor wir sie bestellten, denn es geht um Kundenzufriedenheit und nicht nur um Exotik.

Esidiele Avalon

Gerne wünschten wir uns mehr solcher löblicher Beispiele, besonderer Gastronomie und beständiger Qualität. Besonders weil sie auf den Traditionen aufbaut und sie weiterentwickelt.

Eine kleine Randnotiz noch zu guter letzt. Wer erinnert sich noch an die Episode „Friedensplatz“? Ich finde es gut, dass die Gemeinde mit diesem Schild gegen das Vergessen ankämpft. Meiner Meinung nach ein Vorkommnis dessen wir uns immer noch schämen sollten.

Siegesplatz



Fußnoten

  1. es sind keine Tapas, wir sind nicht in Spanien...torna


Siora Veronica
Und schon ist wieder Ferienzeit! Und wohin treibt es des ach so gestressten fleißigen Arbeiter, wenn er ans “große” Wasser will und keine große Lust hat weit zu fahren? Natürlich an den Gardasee, das Tiroler- und Holländermeer 1-1/2 Fahrstunden vom Bozen entfernt. Eigentlich nix außerordentliches über das man schreiben könnte, Verbindungen mit diesem Blog Fehlanzeige? Irrtum!, der Lacus Benacus , wie ihn schon die alten Römer nannten, besonders sein nördlicher Zipfel ist uns kulturell recht nahe, gehörte er doch zum alten Tirol und war doch Riva eine der wichtigen Sommerresidenzen erholungssuchender Erzherzöge und -innen. Doch genug der Sissiologie geschwärmt, der Gardasee ist ein Hort des Massentourismus und seine Lokale bestenfalls unterer Durchschnitt?Mitnichten! >>Weiterlesen>>



Mixed Action

Es geht doch nichts über ein vollgepacktes Wochenende. Ich meine vollgepackt mit Events. Nicht dass an anderen Wochenenden nichts los wäre – nur nichts interessantes, wenn man nicht gerade zwischen vorgespielten Interesse[A] und Scheintod hin- und herschwankt. Da hatten wir das Volleyballturnier in Lana, Rock in der Lahn und das Rock Open Air in Prad. Ich will gar nicht weiter ausholen, aber es gab sicher noch die eine oder andere größere Veranstaltung. Und das nächste, das wird ja noch besser. Man nehme das Open Air der Kastelruther Spatzen[B], das Beach-Volleyballturnier in Dorf Tirol, das Schools Out Open AirFestival. Zumindest haben wir fällt nicht auch noch die 50cc challenge auf erst auf die nächste Woche.

Manchmal glaub ich ja, dass die Veranstalter einen Kalender mit nur einem Blatt haben, den Juni. Haben diese Leute denn Angst, dass später keiner mehr da ist, dass alle in Ferien fahren, oder was? Danach kann man wieder auf Monate auf was ordentliches warten. Es tut einem im Herzen weh, wenn man sich für eine Feier entscheiden muss[C], denn eines kann man sicher nicht – eine Tournee machen. Das lässt der Hausverstand und die Führerscheinkontrollen nicht zu. Das geht anderen genauso und das nennt man dann “Die Kundenbasis teilen”. Denn anders als eine Partymeile, wo ein reiches Angebot Kunden anlockt und bindet, wirken Großveranstaltungen[D], welche auch noch in weit voneinander entfernt sind, polarisierend. Da hat also keiner etwas davon.

After Tournier

Wie wärs also mit etwas Absprache zwischen den Herrschaften an den Schalthebeln, wie wir es ja schon einmal erhofft haben. Und ja, wie man von den Fotos sehen kann, hab ich mich auf dem Volleyballturnier in Lana rumgetrieben. Da fällt mir auch noch was ein. Wenn es regnet stört das dann auch alle Events - auch nicht gut oder?



Fußnoten

  1. der Lebensabschnittspartnerin zuliebe...torna
  2. ok, vielleicht nicht die selbe Zielgruppe, aber lustig ist es doch...torna
  3. besonders in der Gruppe...torna
  4. nenne wir sie mal so...torna


Ostermarkt

Der Marktplatz, Treffpunkt aller möglichen Leuten und vor Jahrzehnten oft eine der wenigen Abwechslungen im ganzen Jahreslauf. Während die Wochenmärkte mehr oder weniger zu reinen Bekleidungsangeboten degradiert sind, ist bei vielen Jahresmärkten noch ein Teil des ürsprünglichen Warenangebotes geblieben. Wie z.B. bei dem hier besuchten Ostermarkt in Lana.

markt2 1

Abgesehen von dem großen Bekleidungsangebot, das nun in der Zwischenzeit logischerweise jeden Markt beherrscht, ist auch hier noch ein gewisser Teil des ursprünglichen Angebotes erhalten geblieben damit die Bezeichnung “Vieh- und Krämermarkt” doch noch gerechtfertigt ist. Ein großer Teil des Standraumes ist für landwirtschaftliche Geräte und Produkte vorbehalten. Es gibt noch Schweine und Hühner im Angebot, Truthenne. Jede Menge Traktoren und anders schwere Gerät. Fast eine Messe im Kleinformat. Und ein Beispiel wie es vielleicht vor Jahrhunderten zugegangen ist, wo aus solchen Märkten z.T. die heutigen Börsen hervorgegangen sind.

markt1 1Ach ja und das werden sicher noch Viele von uns erinnern, die Stände mit den Süßigkeiten (Mandorlato!!) und den Luftballons!



Banner_Verbraucherinnen

Die Aufrufe an die Gesellschaft sich als mündige Bürger durchs Leben zu schreiten höhren nicht auf. Den Beigeschmack dieser Aufrufe mag ich ja persönlich nicht so, das kommt oft so rüber als wenn ich erst beweisen müsste ein selbstbestimmter[A] Bürger zu sein. Gerne vergreifen sich Institutionen im Tonfall, Vater Staat läßt grüßen, aber auch Organisationen, welche den Bürger aufklären möchte und ihm dienen. >>Weiterlesen>>



Fußnoten

  1. das bedeutet „Mündigkeit“ im philosophischen Sinne. Da kann man eigentlich auch fragen ob Südtirol insgesammt mündig ist. Selbstbestimmt ja nur teilweise....torna


Asche

Alle Jahre wieder beobachtet man interessante Rituale. Jeder kennt den großen Wettbewerb im „Gute Vorsätze machen“ den wir uns zu Neujahr auf bürden. Dieser wird nur vom „Gute Vorsätze brechen“ überflügelt. Aber auch am Aschermittwoch etabliert sich langsam das Ritual „Bis zu Ostern mache ich dies und das nicht“ immer mehr. Am populärsten ist hier in Südtirol der Verzicht auf Alkohol.

 

Ich selbst habe vor ein paar Jahren bei diesem Spiel mitgemacht. Ich muss zugeben dass ich nicht allein war. Ein kleines Grüppchen von Freunden hat sich zusammengefunden und gemeinsam beschlossen dem Gehirnzellentöter für 40 Tage zu entsagen. Mediziner raten diese „Quarantäne“ auch als Test. Man soll damit testen können, ob man schon zu den Süchtigen gehört oder nicht, denn innerhalb von 40 Tagen ist immer ein Geburtstag oder eine andere Feierlichkeit die begossen werden kann. Wenn man da auch noch standhaft bleibt gehört man anscheinend noch nicht zu den Alkoholkranken. Ich habe meine Zweifel ob 40 Tage reichen, da man von Alkoholkranken weiß, dass sie selbst nach Jahren der Abstinenz noch rückfällig werden können.

 

Jedenfalls habe ich, im Unterschied zu manchen Kollegen, die auf das gute Glas Wein zum Besonderen Essen nicht verzichten konnten, durchgehalten. Trotz einiger Feierlichkeiten. Und das Resultat war ernüchternd. Nach 40 Tagen habe ich nach einem Cuba schon einen „Fetzen beinander“ gehabt der sich gewaschen hat. Der Damm war gebrochen und nach zwei weiteren habe ich mir das Schienbein aufgeschlagen, was ich aber erst am nächsten Tag merkte. Erst durch Nachfrage bei Freunden von mir konnte ich meine Darbietung genießen. Nach dieser tollen Figur habe ich dann für ein halbes Jahr mehr keinen Tropfen mehr angerührt.

 

Drum prüfe wer für 40 Tage etwas entsagen möchte, es könnte sein, dass der Zustand länger anhält.



zio alfonsoDie Pizza wurde in Italien erfunden. Für diese Erkenntnis habe ich einen Applaus verdient ;-) Obwohl Italien das Pizzamutterland ist, gilt nicht dass überall die Pizza gut schmeckt, bzw. dass sie nach originalem Rezept gemacht wird.. Besonders die Neapoletaner, in letzter Zeit mehr durch andere Ereignisse in den Schlagzeilen, nehmen für sich in Anspruch, die originale Pizza zu machen. Insbesondere zwei Vereinigungen sind darauf aus, die echte Pizza zu verteidigen und zu verbreiten, die „Associazione Verace Pizza Napoletana“ und die „Associazione Pizzaioli Napoletani„. Beide waren maßgeblich daran beteiligt, dass die Pizza in der EU geschützt werden konnte. Und was hat das alles mit Südtirol zu tun? Gute Frage, schnelle Antwort. In Bozen kann man in einer Pizzeria „Vera Pizza Napoletana“ essen. Sie ist wirklich ausgezeichnet, das feeling ebenfalls sehr mediterran. Der Teig ist dicker und auf dem den ersten Blick etwas klein, aber sie hat es in sich. Keine Angst, sie hat nichts mit den Pizza Hut-Hefeteiggebäck zu tun. Und wo findet man nun diesen Ort des Genusses. Wir wollen keine Schleichwerbung machen, aber geben euch ein paar Tipps. Hier findet ihr eine Karte, auf der die Pizzeria eingezeichnet ist[A], außerdem kann ich euch verraten dass sie sich auf einer Hauptstraße in Richtung Meran befindet und genau an einer Kreuzung liegt. Und das Schild sieht man natürlich von der Straße aus.



Fußnoten

  1. natürlich nicht genau, das wäre zu leicht...torna


Ci siamo di nuovo, come gia annunciato prima qui, è iniziato di nuovo, per la gioia di grandi e piccini, il tempo dei mercatini natalizi. Vabbe’ gioia …… pazienza. Oggi per caso e senza interesse di acquisti natalizi sono passato per il mercatino di Bolzano [A]. Avendo sentito parlare del mercatino “alternativo” in Palazzo Campofranco ho voluto fare un sopraluogo. Gedraenge >>Weiterlesen>>



Fußnoten

  1. in effetti dopo ho acquistato …. due sacchettini di San Nicolo per i miei nipoti in un supermercato!...torna

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