12 Jun 2008
Im heiligen Land Tirol hat ein kleiner Frosch für viel Aufsehen gesorgt. Die Geschichte ist wohl jedem bekannt und nervt auch schon. Wir wollen hier deshalb nur darauf hinweisen, dass die Katholiken nicht alle gleich sind und das die Toleranz gegenüber bzw. das Verständnis der Kunst auch weiter gehen kann als es hier vorgeführt wurde.
Maurizio Cattelan, ein italienischer Künstler hat in Deutschland eine Installation gemacht, welche an zwei Standorten, einer Synagoge und einer katholischen Kirche, sich “auf das historische Verhältnis der Religionen, deren Grenzen und Möglichkeiten und die universellen Gefühle von Schuld und Hoffnung” verweist.
Interssant für uns ist zu sehen, dass hier an einer Kirche, die Kreuzigung einer Frau gezeigt wird und es zu keinem Aufschrei der Massen gibt. Bei uns darf Kunst höchstens im Museum frei sein, in einem kontrollierten Kontext - Achtung hier zeitgenössische Kunst! Aber auch das stimmt ja nur bedingt.
Mehr Infos findet ihr hier: VON CHRISTUS BIS ABU GHUREIB
June 12th, 2008 at 01:41
Bravo!
Schun drun gidenkt, des af di Dolomitn-Lesabriefseite zi tien (in Koschtn “Unsere Meinung” odo so)?
Übrigens: tausche “l” (Tolleranz) gegen “n” (Kunstverstädnis)
June 12th, 2008 at 06:20
Könnte man probieren, obwohl jetzt ist die Geschichte ja schon wieder kalt. Da werd in die nächsten Tage sicher mehr über das Interview vom Landeshauptmann diskutiert werden.