WhoZivilpolizisten haben eine lange Tradition. Sie werden vor allem dort eingesetzt, wo das Auftreten in Uniform, das Verhalten der Gauner und Ganoven beeinflusst. So können sie unerkannt, als Zivilist, das Treiben beobachten und dann zuschlagen und die Missetäter zur Strecke bringen. Wenn man sich aber zu erkennen gibt, ist die Maskerade natürlich aufgeflogen und der Nutzen zu nichte. Ist aber in großen Städten kein Problem, wenn man nicht immer in der gleichen Szene schnüffelt. Anders hingegen ist das bei Gemeindepolizisten, die kennt schließlich jeder. Wenn ein solcher in Zivil auftritt heißt das meistens nur eins, er hat Dienstschluss. In Bruneck ist von solchen Überlegungen abstand zu nehmen – die sind jetzt auch ohne Uniform unterwegs. Sogar am Abend. Sie kontrollieren, dass das Rauchverbot eingehalten wird, dass an Jugendliche unter 16 Jahren kein Alkhol ausgegeben wird usw. Ob die geänderte Kleiderordnung wirklich was bringt sei dahingestellt. Ab jetzt nimmt halt jeder an, dass sie immer im Dienst sind und wird ihnen mit dem typischen Misstrauen gegenübertreten. Auch eine Art des sozialen Abstiegs.

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    Ein Kommentar to “Gemeindepolizei ist nie inkognito”

    1. Andreas (1 comments) meint:

      Können Stadtputz überhaupt noch weiter absteigen? ;-)))

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