März 2008




Freitag blätterte ich durch ein Lokalblatt und was sah ich da prompt auf der ersten Seite, einen martialisch aussehenden Waldkämpfer. Als Untertitel sprach man von den Puster Air Gun Gruppen, die anscheindend alte Damen erschrecken und die Wälder unsicher machen. Und gleich auch noch der Wunsch dieser Zeitung, in bester Law and Order Manier, dieses Treiben doch endlich zu verbieten. Man kann zu solche Spielen stehen wie man will, aber es ist doch schon absurd, wie von allen Seiten versucht wird, die persönlichen Freiheit und Rechte der Personen einzuschränken. Erst vor kurzen musste das deutsche Bundesverfassungsgericht die Initiative des Innenministers, online scanning in PC’s von Personen ohne Verdachtsmomente durchführen zu können kippen. Danach wollten einige Polizeiverwaltungen vorsorglich die Kennzeichen von Autos auf der Autobahn scannen und abspeichern. Das in Deutschland. In Bozen wurde das strengste Raucherverbot eingeführt, dass ich in Europa kenne, ich möchte betonen, ich bin Nichtraucher, aber das geht nun definitiv zu weit. Die Listen von mutmaßlichen Steuerhinterziehern werden einfach an Zeitungen weitergeben und mir nichts dir nichts veröffentlicht, das ist nun schon mehr als happig. Dass diese Daten aufgrund einer Straftat in die Hände des “Rechtsstaates” gekommen sind, der von seinen Bürgern die peinlichste Einhaltung aller Regeln verlangt ist rechtlich mehr als verwunderlich. In Italien, wo es nun schon für den Bürger bald gar keine Privatsphäre mehr gegenüber dem Staat mehr gibt, scheint das keinen mehr zu interessieren. Telefone werden täglich zu tausenden abgehört, das Bankgeheimnis existiert sowieso schon lange nicht mehr aber das scheint keinen mehr zu kümmern. Und nun zu guter letzt möchte nun das Finanzministerium auch noch sämtliche Daten aller Gebäudemieter, -inhaber, -pächter usw. mit den entsprechenden Steuerpositionen verbinden. Dies alles und mehr wird uns verkauft unter dem Vorwand, unsere Sicherheit zu erhöhen, Steuerhinterziehung einzudämmen usw. obwohl die bestehenden Möglichkeiten für die Durchführung dieser Kontrollen leichtens ausreichen würde. Und das Schlimmste ist, dass etzthin in der lokalen Presse kaum Stimmen dagegen zu hören gewesen sind. Es ist klar Straftaten gehören geandet, aber nicht zum Preis der persönlichen Freiheiten von tausenden Personen, die absolut unbeteiligt sind.



Das Bozen erlassene Rauchverbot hat weite Kreise gezogen, aber wenn man sich mal kurz einen Gedanken macht, wer verdient eigentlich am meisten am “Tschiggen”, der Staat und damit die öffentliche Hand, lt. Aussage der autonomen Monopolverwaltung sei die hohe Steuer “Accisa” also eine Fabrikationssteuer als Steuerung zur Reduzierung des Rauchens zu sehen. Ich hab da meine Zweifel aber splitten wir es mal kurz auf. Von dem Geld das ihr eurem “Trafikler” für einen Packen Sargnägel gebt, bleiben ihm mal nur 10 % , 58,5 % gehen als Fabrikationssteuer direkt an den Staat, 17 % Mwst idem , 14,5 % für den Produzenten. Das heisst ca. 75 % des Preises gehen mehr oder weniger direkt an den Staat, der die totale Kontrolle über den Tabakhandel hat, sämtliche Waren kontrolliert usw.
Leider kommt es hier zu einem Interessenkonflikt, einerseit schränkt die öffentliche Hand den Tabakkonsum ein, andererseits profitiert sie glänzend davon. Interessant ist zu wissen, dass Tabaklizenzen sehr eingeschränkt vergeben werden und mit Vorrang an Kriegswitwen, Waisen oder Vertreibene, da sie in dieser Art und Weise wieder eine neue Existenz aufbauen konnten. Darüberhinaus ist die Vergabe noch am Bedarf geregelt, also Väterchen Staat sorgt vor, dass sich die Trafiken nicht gegenseitig das Wasser abgraben. Zusätzlich verkauften diese Betriebe früher auch noch das Chinin, überlebenswichtig vor allem im Süden Italiens, wo früher die Malaria grassierte und wenig Apotheken waren, dafür gab’s aber flächendeckend die Tabaktrafiken.



Gefunden, gelesen, gut befunden, weitergegeben:



Sull’onda di Beppe Grillo e altri „rivelatori“ vengono pubblicati molti retroscena della politica e non solo. Capiamo ci bene, molte di queste rivelazioni sono molto utili e servono a capire meglio questo eco-sistema Italia nelle sue sfacettature. Alcune di queste “rivelazioni” però non sono vere o perlomeno sono riellaborate in un modo tale che si adeguino ad una generale teoria del pessimismo politico.

Ecco una di queste rivelazioni che ci è pervenuta tramite e-mail.

Scandaloso e vergognoso è veramente dire poco!!!
La scelta della data del 13 aprile, per il voto in alternativa a quella del 6 di aprile può apparire casuale ma non lo è affatto: votando il 6 aprile, infatti, i parlamentari alla prima legislatura non rieletti non avrebbero maturato la pensione, votando invece come stabilito dal Consiglio dei Ministri il 13 aprile, ovvero una settimana dopo, acquisiranno la pensione.
”E poi parlano di voler fare l’election day per ridurre i costi della politica - ironizza - Ben altri saranno i costi di queste pensioni, non solo in meri termini quantitativi, ma anche per il messaggio dato al Paese, perchè questo è il tipico esempio di come fatta la legge viene subito trovato l’inganno”.

A prima vista quadra tutto, tranne che la base non è esatta. Siamo riusciti ad avere una evaluazione di questa voce che gira da dott. Karl Zeller.

Das ist ein ausgemachter Blödsinn, denn ein Pensionsanspruch reift für die derzeitigen Parlamentarier erst nach 2,5 Jahren an, die im Herbst 2008 verfallen wären, d.h. die in der letzten Legislatur gewählten erhalten keine Pension.

Perciò attenzione - è buona pratica avere una propria testa e farsi una propria oppinione – sia su quello che dicono i politici, ma anche sulle voci che girano sui retroscena.

Update: Traduzione dell’intervento di Karl Zeller.
I parlamentari attuali maturerebbero la pensione soltanto dopo 2,5 anni, cioè nell’autunno 2008. Questo vuole dire, che i parlamentari eletti nell’ultima legislazione non riceveranno pensione (per essere stati parlamentar n.d.r.)



Die Jungs von Helios sind schon auf Zack. Innovative Werbespots und Kampagnen für die verschiedensten Kunden (meist die Öffentliche Hand). Auch der folgende Spot ist sehr gut umgesetzt, die Visualisierung der Redewendungen ist gut gelungen. Nur frag ich mich, benötigen wir einen teuren Werbespot, den man dann nicht mal übersetzen kann, ohne alles nochmal zu machen? Besonders wenn man bedenkt, dass es die Bestrebungen gibt “CasaClima” auch außerhalb der Provinz populär zu machen. Aber es geht ja auch um die italienischsprachigen Südtiroler. Die Klimahausagentur wird von uns allen finanziert (durch Steuergelder) und deshalb sollte auch bei den Kommunikationsmitteln darauf geachtet werden, dass sie leicht in die zweite Landessprache zu übersetzen sind.



Rauchen verbotenDas rauchende Kind mit dem Badewasser ausschütten
Kaum zu glauben. Als das Rauchverbot in Bars und Restaurants in Kraft trat hat man darüber gewitzelt, dass man bald auch im Freien nicht mehr rauchen dürfe. Jetzt hat es Bozen geschafft im Sinne des Kinder- und Arbeitsschutzes zu Überteiben und sich gänzlich lächerlich zu machen. Denn die Argumentation für die neuen Verordnung sind ja nicht wirklich durch wissenschaftliche Studien zu untermauern. Wie schon auf Südtirol.ch zu lesen ist kann das auch gegenteilige Wirkungen haben.

Ich will hier nicht einen Aufruf zur Verschwendung von Steuergeldern starten, aber es wäre schon interessant zu sehen, wie die Wissenschaft dein Beitrag des Rauchens im Freien im Verhältnis zu den generellen Umweltbelastungen steht. Besonders in (Zitat)

…öffentlichen Flächen und an Orten, in denen sich Kinder unter 12 und/oder schwangere Frauen aufhalten, in allen Sportstätten, besonders auf Zuschauertribünen und im Publikumsbereich, und bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum, wo in der Nähe gegessen und /oder getrunken wird.

Außerdem möchte ich einen Denkanstoß geben. Ein Bar- oder Restaurantbesitzer muss für den Raucherraum eine Abluftanlage einrichten, welche die Belastung des Personals (es geht ja um Arbeitsschutz) auf ein Minimum minimiert. Wenn da dann eine Mutter sitzt mit ihrem Kind ist es dann ok, dass das Kind noch der Rest-Belastung ausgesetzt ist? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass diese Belastung höher ist, als jene im Freien.



Vor einigen Monaten haben wir eine kleine Umfrage zum Thema Zweisprachigkeitsprüfung gemacht. Die Resultate waren interessant und deshalb haben wir bei der „Dienststelle für die Zwei- und Dreisprachigkeitsprüfungen“ ein paar Nachforschungen angestellt. Wir haben also ein paar Fragen gestellt und Frau Wanda Finocchiaro, Koordinatorin der Dienststelle, hat uns auch einige Antworten geschickt. >>Weiterlesen>>



Eurac LogoMan hört ja immer, das das “Land” überall seine Finger drin haben muß. Nun auch in der Satire. Wie auch unserer Freundes-Blog haben auch wir auf so manches Übersetzungsproblem aufmerksam gemacht, daß es hier und da gibt. Nun kommt die öffentliche, ähem. wissenschaftliche Seite (die Eurac) und macht was gescheites draus. Na da wünschen wir ihnen viel Glück und Erfolg. Viel Spaß beim abblitzen.



Fare pubblicità non è cosa facile. Fare pubblicità ad un azienda multinazionale per renderla più simpatica è oggigiorno lo è ancora di più. Specialmente se si cerca di coprire i fatti con delle emozioni e distogliere l’attenzione manipolando i consumatori. Capiamoci bene, una buona pubblicità “deve” toccare le nostre emozioni e trasportare valori, ma c’è un limite, dove l’uso di queste è smisurato.

Lo spot della Fiat è un esempio lampante di una trasgressione in questo senso. Oltre a dirci cosa è buono e cosa cattivo, e già questo va oltre a quello che un’impresa dovrebbe fare, alimenta anche lo sguardo al passato melanconico. Certo, ci vuole coraggio a far vedere la strage di capaci in uno spot, ma è anche mancanza di rispetto usare queste immagini per l’immagine di un’azienda. Anche il finale, che “La Fiat siamo tutti noi”, con la chiara intenzione di consolidare l’immagine Italia=Fiat è solo una farsa. È solo una strategia che si vede scoperta nello stesso spot trasmesso alla TV polacca. Lì la Fiat=Polonia.

Ecco lo spot italiano

Ecco quello polacco



Vor einiger Zeit haben wir uns von der Blogroll (also einer Auswahl an Verweisen zu anderen Seiten) verabschiedet. Nun ist sie zurück. Und gleich mehrfach. Zum einem haben wir ähnlich wie das der Herbert vor einiger Zeit gemacht hat, ein Spaghetti mit Knödel-Universum erschaffen, in dem man die letzten Beiträge, die Kommentare, unsere “Ins Netz gegangen”-Links und die Fotos unseres Flickr-Pools auf einer Seite gesammelt sind.

Außerdem findet man ein Registe, in dem alle 3 Seiten des BBD-Netzwerkes zusammengefasst werden und die Übersicht der Beiträge der von uns ausgewählten Seiten.

Außerdem haben wir die RSS-Feedliste aus Südtirol aktualisiert. Sie beinhaltet jetzt über 200 Seiten und es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ab jetzt wird die aktuellste Version immer bei den Links zu finden sein. Und für dieses Mal auch noch hier.

Südtiroler RSS-Feeds - OMPL (89)

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