November 2007




Ich lebe es auf der AnderenSchon vor einiger Zeit wurden wir von “Elmar” auf den Beitrag vom Werbeblogger aufmerksam gemacht, wo die aktuelle Südtirol-Plakat-Kampagne zitiert wird. Dabei ging es um die Frage der unvermeidbaren Plagiate. Man fragte sich ob “Ich lebe es” eigentlich von “Ich liebe es” abgekupfert wurde. Wie ich auch schon damals angemerkt habe, geht diese Ähnlichkeit eher durch die Verkürzung ans Tageslicht. Ich muß auch zugeben, daß der Slogan nicht verkehrt ist, da es eine Haltung zum Ausdruck bringt. Wer in Südtirol Urlaub macht “lebt” die gleichen Werte wie wir im Bezug auf Umwelt, Natur, verträglichen Tourismus usw. In idealisierter Form der Werbung leben wir ja auch alle diese Werte. Es zeugt auch von einem Anspruch an die Gäste, nicht für jeden etwas, sondern nur für die, die auch wissen was hier bekommen.

Überrascht hat mich die Kampagne aber hier in unserem Landl. Erstens glaubte ich, daß die Kampagne nur im deutschsprachigemIo ci vivo auf der einen Seite Ausland geschaltet wird und Zweitens, daß für den italienischen Markt eine eigene Kampagne erstellt würde, oder zumindest die Übersetzung sinngemäß erfolgen würde. Aber beides ist nicht der Fall. Die Kampagne ist jetzt auch an den neuen Bushaltestellen zu sehen und die Übersetzung ist eher ein Hohn als eine Werbung.

“Io ci vivo!” steht auf dem Plakat und heißt eigentlich “Ich lebe hier!”. Spontan würde ich den Satz noch um “e tu no” erweitern wollen. Denn genau so klingt es. Da kommt einen vor es soll unterschwellig der Satz vermittelt werden “Komm noch nach Südtirol und schau mal wie wir es gut haben.” Das war wohl nicht der Sinn der Sache. Um die gleichen Werte zu vermitteln hätte ein “Io lo vivo” gereicht.

Auch diese Headline hätte nicht alles Erklärt, aber dafür gibt es ja normalerweise den Text (Fachsprache Copy) in dem der Titel aufgelöst wird. Aber halt, die Plakate haben ja gar keinen Text. Na ja liebe SMG, wieder eine Chance verpasst, wieder ein bißchen Geld verprasst.



Piazza Walther sotto assedioOggi infatti viene augurato il mercatino di natale a Bolzano. Nelle ultime settimane cera un’invasione di cubetti e i lavori di costruzione degli stand si sovvraponeva a quelli della risistemazione della piazza e della via Alto Adige. Comunque dal prossimo wekkend ci sarà la ormai tradizionale fuga degli abitanti nel weekend per scappare all’assalto dei turisti.

E per i turisti che si imbattono in questa pagina in cerca di informazioni sul mercatino vorrei ricordare il nostro amatissimo articolo dell’anno passato che tratta dei “Miti dei mercatini di natale in Alto Adige“. Buona lettura.

PS: Sono curioso se ci sarà anche quest’anno uno scandalo come quello del video-bambino nel duomo del 2006.



Das Laufband ist voll bepackt
Schon vor 20 Jahren konnten man in Fernsehberichten aus Japan die neue Mode der Sushi-Bars mit Förderband bestaunen. Nach einigen Jahren gelangten sie auch nach Europa, die erste habe ich Anfang der 90er in London erspäht. Nun gibt es sowas auch jenseits des Brenners. Es sind sogar zwei an der Zahl und in einem haben wir mal Testgegessen. >>Weiterlesen>>



MaulkorbDies war der Titel eines Seminars des Amtes für deutsche Kultur und Famile - Abteilung Audiovisuelle Medien. Ein interessanter Titel und deshalb ein Muß für eine engagierten Blogger. Ich habe mich also auf den Weg in die Landeshauptstadt gemacht und mir von Hansjörg Kucera, ehemaliger Chefredakteur des Senders Bozen, der den Kurs abhielt erzählen lassen was Sache ist. >>Weiterlesen>>



Olga hat uns angeschrieben ob wir nicht eine Umfrage starten können zum Thema Zweisprachigkeitsprüfung. Aber das soll sie selber erklären:

Ich schreibe die Hausarbeit über die Zweisprachigkeitsprüfung, und ich wollte die Einstellungen der Bürgern einbeziehen. Es ist interessant, was die Einwohner davon halten. Und hier meine ich nicht nur die Meinung zu der Reform, sondern wie die Prüfung überhaupt gesehen wird, d.h. wirklich wie die Eignung zur Anstellung im öffentlichen Dienst oder als die Brücke in die zweisprachige Gesellschaft?

Wir haben uns erlaubt die Fragen zu teilen, bitte nehmt eifrig an allen teil. Kommentare sind natürlich auch willkommen und können hier hinterlassen werden.

Und da es um Zweisprachigkeit geht hier eine Zusammenfassung in italienisch.

Una nostra lettrice voleva sapere il vostro parere sull’esame di bilinguismo. È un tema molto discusso e vi pregerei di partecipare a questo piccolo sondaggio (non professionale). Il vostro commento su questo tema è ovviamente molto gradito, perciò fatevi avanti.

Sollen Angestellte im öffentlichen Dienst zweisprachig sein?
I dipendenti pubblici dovvrebbero essere bilingui?

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Ist die Zweisprachigkeitsprüfungspflicht für Angestellten im öffentlichen Dienst in Ordnung?
L’obligo degli esami di bilinguismo per i dipendenti pubblici è corretto?

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Ist die derzeitige Regelung und Durchführung der Zweisprachigkeitsprüfung in Ordnung?
La gestione e l’attuazione delgli esami di bilinguismo va bene comè?

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Was ist die Zweisprachigkeitsprüfung für Sie? Merfachnennung möglich.
Cos’è per lei l’esame di bilinguismo? È possibile scegliere più opzioni.

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Forse non è una novità che nella nostra provincia il software libero è alla ribalta. Dopo la conferenza della scorsa settimana e tutte le iniziative a livello di provincia si potrebbe pensare che ormai tutti ne hanno già sentito parlare. Ma sembra proprio di no. La RAI ha realizzato un filmato sulle iniziative in Alto Adige e spiega in modo accettabile[A] cosa sia il software libero e quanto fa risparmiare alla provincia, cioè a tutti noi.

Il messaggio è stato recepito?
L’ho scovato anche su youtube e mi sono meravigliato dei commenti. In special modo mi sono trovato perplesso davanti a commenti come questo:

Bel video del c*** sinceramente, soliti della RAI. Iniziano impietosendo facendo vedere come un bambino metta le mani su un PC con software libero (BELLA COSA OVVIAMENTE) fino poi a parlare dell’azienda che risparmi 1 milione di euro… Meno male che la RAI non la vedo più…

Beh, qui si potrebbe pensare che non sia stato attento, ma mi chiedo in quanti non abbiano recepito il messaggio. E poi, come nella vita reale (offline) anche la rete è piena di pregiudizi basati sulla mala-informazione:

È poi, se nessuno paga questo magnifico OpenOffice che ho anche provato, chi li paga i programmatori di questo stesso programma? Non credo ci sia gente che faccia risparmiare soldi ad altri senza guadagnarne lui. Voi si?

La domanda poi non è neanche tanto sbagliata. Ma se si guarda il modello d’affari che c’è dietro al OpenSource può anche rendersi conto che la cosa funziona. Forse una lacuna del filmato è che punta troppo sul “gratis” e perciò si creano delle reazioni di incredulità.

Software libero anche a casa?
Non voglio neanche entrare nella lotta continua tra i vari sistemi operativi, è quasi una scelta ideologica. Secondo me si dovrebbe scegliere computer, programmi ecc. secondo le proprie esigenze valutando i vari fattori. Ci vuole molta capacità e conoscenza per farlo, lo ammetto, e per questo anche i rivenditori di computer dovrebbero dare un aiuto. Invece di spingerli a comprare pacchetti di software potrebbero indicare software libero se leesigenze lo permettono. Perché alla fine è un servizio che danno al cliente che poi ritornerà dal suo rivenditore di fiducia. Secondo me infatti, l’unico vero servizio in più che mi può dare un negoziante (non online) è quello di aiutarmi a scegliere il software giusto,perché vendermi un computer personalizzato lo fa anche Dell, e se mi fa risparmiare soldi ben venga - anzi mi fido di lui e ci ritornerò.

Il video



Fußnoten

  1. non voglio entrare nel merito che come introduzione hanno scelto la “Volksmusik” per caratterizzarci...torna


Twike in EchtAuf der Energie Passeier die vor zwei Wochen in St. Leonhard stattfand konnten man sich über zeitgemäßes Bauen und Energiesparen informieren. Denn Sinn dieser Veranstaltung möchte man erahnen, die Sinnhaftigkeit aber trotzdem bezweifeln. Sie ist eine Gegenveranstaltung zur Klimahouse in Bozen und propagiert auch nicht das einheimische Klimahaus, sonder das deutsche Passivhaus. Organisiert von einem Berater (Berthold Prünster) schafft sie also eher Verunsicherung im ganzen Passiv-Klima-Haus-House Definitionswirrwarr. Nachdem das Thema aber wichtig ist und man keine Plattform auslassen kann, haben sich auch Landesrat Michl Laimer und Norbert Lantschner zu Vorträgen beim Konkurrenten hinreisen lassen.

Die Besucherzahlen waren nicht gerade berauschend, trotz Medienrummels und deshalb wäre eine Konzentration auf einen einzigen Event im Jahr glaub´ich besser. Aber trotz dem negativen Eindruck den die Veranstaltung hinterlassen hat gab es auch Lichtblicke. Zugegeben auch etwas zum Schmunzeln anregende und vor allem Visionäre.

Zu sehen waren nämlich zwei Twikes. Aber was sind Twikes? >>Weiterlesen>>



Letzte Woche hatte ich die Grippe. Eigentlich nicht weltbewegend in Anbetracht der Tatsache, dass die Atommacht Pakistan am Abgrund entlang torkelt, die deutschen Eisenbahner die BRD lahmlegen (die Deutschen machen alles gründlichst, wenn schon denn schon), die Börse auf Sturzflug ging und die UNO den Weltklimabericht von 15.000 Seiten auf wenige dutzende zurecht stutzt!). Was solls, endlich mal wieder ein Grund wie in guten alten Schülertagen, durch alle Kanäle zu zappen. Und das ist je Einiges, was sich dem modernen Fern-Schauer bietet. Aber die macht die Masse auch die Klasse? Wohl selten! Der kalte Schauer rieselt über den Rücken! >>Weiterlesen>>



Die Kirche von Pomarico Matera
dann kann er was erleben! So heisst doch der schöne Spruch und ist auch wahr! Die betreffende Reise liegt zwar schon einige Monate zurück aber es wollte sich nicht die rechte Muße einstellen. Spaghetti-mit-Knödel-Bezug? Ganz einfach, vor vielen, vielen Jahren gab es doch in den späten 50ern eine große Einreisewelle aus Süditalien nach Südtirol. Über die politischen Hintergründe derselben ist ja schon viel Tinte geflossen. Was aber am großen bzw. kleinen Tisch der Weltgeschichte gern vergessen wird, daß hinter solchen Bewegungen immer Menschen stehen, Einzelschicksale auf der Suche nach … Glück …. Geld Arbeit usw.!

Diese Menschen leben seit Jahrzehnten in allen Ecken Europas, denn nicht zu vergessen auch das Wirtschaftswunderland Deutschland hat viele süditalienische Auswanderer dieser Zeit aufgefangen.

Wir haben andhand einer Person versucht die Reise mal “umzudrehen” und mit ihr in sein Heimatdorf zurückzukehren. >>Weiterlesen>>



Man kann sie durchaus als erfrischend werten, diese Jungs aus Brixen mit gitarrenschwangeren Liedern. Es gibt wenig bekannte Pop/Rock-Bands in Südtirol die auch ihre eigenen Lieder schreiben, schon gar nicht auf deutsch. Da macht es auch Freude, dass ein Lied über Südtirol ohne zu sehr patriotischen Parolen auskommt. Den letzten Satz des Refrains ist wohl eher ein Zugeständnis an den Rock, als eine bösartige Herausforderung.

Das die Texte nicht nur aus “verkaufstechnischen” Gründen gesäubert wurden zeigt sich auf der Homepage der Jungs, die auch eine Zusammenfassung der Geschichte Südtirols beherbergt. Und man muß zugeben, daß diese (obwohl schon 6 Jahre alt, im Internet eine Ewigkeit) ein recht positives Licht auf ihr Verständnis von Südtirol wirft.

Na dann, let’s rock!

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