ein Sommer wie er früher einmal war… sang unser lieber Rudi - aber die Zeiten sind Gott sein dank vorbei und wir können uns über fast-Schnee im August und 25°C zu Halloween freuen. Klimaerwärmung hin oder her, ich wollt die Temperaturen nur mal dokumentieren, damit es nächstes Jahr im August heißt, der Sommer ist schon wieder vorbei. Nein Nein, der macht nur Urlaub, wie halt alle in Italien.
Oktober 2006
29 Okt 2006
29 Okt 2006
Wenn man mit offenen Augen durch unsere Landeshauptstadt geht, entdeckt man so einige Perlen der Baukultur. Wie den im Bild abgelichteten Stadtpalast, ehemaliger Sitz einer heute noch existierenden Behörde. Ein Traum für das Auge und der Nachweis, daß Behörden vor Jahrhunderten auf die eine oder andere gute Idee kamen. Ein Schatz Veroneser Baukunst, Anfang des 18. Jh errichtet, mehr dazu hier und >>Weiterlesen>>
29 Okt 2006
Das schwarze Brett ….
Gepostet von StiviB in Kurios , Mir sein Mir , After Work , Essen und TrinkenSchreibe Kommentar
…suche Fahrrad, verkaufe Auto, verschenke … Schwiegermutter … (wenn es ginge). In jedem Betrieb existiert eins. Die Ausflüge des Freizeitvereins werden angekündigt, Kurse werden angeboten , der eine und andere Kollege outet sich als Hobbygärtner. Sie sind meistens ein Hort der schönsten Stilblüten. Hier ein Beispiel von “gelungener” Eigenwerbung eines Restaurants. Lassen wir die mangelhaften Deutschkenntnisse mal beiseite. Ein Koch muß gut kochen können oder? Aber was passiert, wenn ich diese lukullischen Genüsse versuchen möchte, der Werbeexperte Marke Eigenbau aber das Wichtigeste vergessen hat!? Die Anschrift oder mindestens die Telefonnummer des Gourmettempels. Frei nach Madonna …. “Fischrestaurant verzweifelt gesucht”.
27 Okt 2006
Nachdem der Kürbis immer mehr Verbreitung findet, finden auch immer mehr Leute raus, dass sie den Kürbis gar nicht mögen. Da hört man dann: „Der ist mir zu süß.“ „Der Geschmack ist so komisch.“ Deshalb habe ich hier ein einfachstes Rezept, bei dem man den größten Kürbishasser auf den Geschmack bringt. >>Weiterlesen>>
21 Okt 2006

Man stolpert im Stadt- und Landbild immer wieder über Zeitgenossen bzw. deren Hinterlassenschaft, die Ihre freie Meinungsäußerung mittels Spraydose kundtun. Nur kurz vorweg möchte meinen Hut vor den echten Graffitikünstler ziehen, aber von denen ist hier nicht die Rede. Zurück zum Thema. Eigentlich gibt es ja nur noch zwei Arten von Parolensprayern hier bei uns: Verliebte (z. B. TVTB Sarah = Ti voglio troppo bene Sarah) und faschios aus beiden Sprachlagern. Manchmal aber haben sie ja recht, und hier ruf ich alle auf die Liste zu vervollständigen, und auch sage hier: „Ich will Kein Tirol, …“
… in dem es immer noch Idioten gibt, die glauben mit Spraydosen in grottenschlechter Typografie ihre Anfeindungen zu verbreiten.
… in dem rechte Radikale immer noch Lügen verbreiten.
… in denen italienische Kinder von den Eltern nicht ermutigt werden die zweite Landessprache von klein auf zu lernen, und sich im fortgeschrittenen Alter umso schwerer tun das nachzuholen.
… in dem Gastwirte sich über die das Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren aufregen, und meinen dass Jugendschutz ihnen, dass Geschäft vermiest.
…
17 Okt 2006
Knight Rider auf südtirolerisch
Gepostet von DerFrankie in Kurios , Internet , Mir sein MirSchreibe Kommentar
Nach und nach werden die Helden unserer Jugend (wann hört die denn eigentlich auf?) an den Zeitgeist angepasst. Einer dieser Zeitgeister ist der, die lokalen Dialekte wieder mehr zu fördern und zu kultivieren.
Bekanntestes Beispiel dieser Anpassung ist wahrscheinlich Asterix & Obelix, welche ja schon in etlichen lokalen Dialekten eine neue Ausdrucksweise gefunden haben. Über Sinn und Unsinn derartiger Machenschaften lässt sich streiten, und vielleicht tun auch wir das Mal, aber nicht heute. Denn in südtirolerisch ist erst kürzlich der dritte Band erschienen und trotz aller Diskussionen muss man sagen, dass man sich gut damit amüsieren kann. Eigentümlich ist es schon unseren Dialekt zu lesen, nachdem es nicht wirklich eine Rechtschreibung dafür gibt (die Schweitzer haben für ihr spezielles Deutsch eine entwickelt). Und so muss man die Texte zu Anfang laut lesen, um über den Umweg des Gehöhrs zu verstehen, was eigentlich gemeint war. Vielleicht hilft ja das studieren des Vokabulars auf der Seite „Oschpele - das Südtiroler Dialekt-Wörterbuch“ um uns an den geschriebenen Dialekt zu gewöhnen.
Auch sehr gelungen (wenn auch etwas derb) ist ein Videoprojekt, welches unseren allen Helden Michael Knight in ein neues Abenteuer schickt. Die verzweifelte Suche nach einer Toilette und das Ganze mit Originalaufnahmen in neuer Synchronisation in unserem Dialekt. Ich muss zugeben ich hab Tränen gelacht – auch wegen der tollen Mode der 80er.
15 Okt 2006
Etwas Besonderes braucht der Mensch
Gepostet von Knoedel-Admin in Essen und TrinkenSchreibe Kommentar
Und noch mehr kulinarisches gibt jetzt. Vom Kürbis, wie angekündigt. Es gibt eine ganze Reihe von Büchern voll mit Rezepten und einige davon sind sehr viel leckerer als man glaubt. Das folgende ist eines dieser Rezepte und ist auch nicht wirklich ein typisch südtirolerisches Gericht, aber es spiegelt schön unseren Charakter wider. Es kommt neben Kürbissen und Kürbiskernöl auch Balsamico und Basilikum vor. Und wenn sich italienischem mit deutschem (als Sprachraum) trifft, dann wird’s oft ein großer Genuss – also unbedingt ausprobieren. >>Weiterlesen>>
15 Okt 2006
Wer kennt sie nicht, diese berühmt berüchtigte Südtiroler Speise, wer kann sie noch in seiner ursprünglichen Form genießen? Der Knödel, hat ihm als “typisch Südtiroler Speise” schon längst den kulinarischen Rang abgelaufen. Achtung, die hier präsentierte Form ist ein überliefertes Familienrezept. Daher gibt es keine Mengenangaben, man arbeitet aus dem Gefühl heraus. Es ist aber einfach und wird sicher gelingen. Vorsicht das Mus wird im Gegensatz zum “Plent” (Maissterz) beim Kochen dicker, man muß mit der Mehlzugabe also früher aufhören. Je nach Hunger und Pfannengröße gibt man die gewünschte Menge Milch in die Pfanne, in diesem Rezept gibt man auch etwas Wasser hinein um das Mus nicht fett werden zu lassen. Nach Geschmack salzen und aufkochen. Danach gibt man das Mehl mit einem Sieb in die kochende Milch und rührt es langsam mit dem Schneebesen ein. Man gibt noch eine Handvoll Polentamehl drunter, damit es nicht wie ein “Poppelemuas” (Kindermus) wird (im Handel gibt es eigene Milchmusmehle aber bei uns wurde und wirds immer so gemacht). Mit einem Löffel kontrolliert man ob es “Schären mocht” d.h. ob es Krusten bildet. Das muß sein, die sind das Beste, ein Mus ohne Krusten ist wie ein Auto ohne Räder! Wenn man einen Holzherd besitzt, geht das einfacher, ansonsten mit dem Gasherd die Pfanne immer verrücken , damit sich gleichmäßig Krusten bilden. Am Elektroherd müßte es eigentlich wie beim Holz sein, da die Hitze immer gleichmäßig ist. Nach einiger Zeit, wenn überall Krusten sind, dürfte das Mus fertig sein. Etwas Butter braun werden lassen und über das Mus verteilen. Vorsicht Mus ist heiß. Früher so sagt der ironische Volksmund wurde das Mus vor die Türe gestellt um es in der frischen Luft abkühlen zu lassen, wenn die Hauskatze dran ging war es auf essbarer Temperatur. Ein Mus soll “Dinn dick und lauter” sein d.h. dünn in der Pfanne, dick gekocht und oben mit flüssigen (lauterem) Schmalz bedeckt sein. Mein Geheimtip ist dieses Mus mit Birnen zu genießen, Milch ist ansonsten die Standardbeilage und in verschiedenen Regionen Tirols trinkt man auch a Glaserl Wein dazu.
14 Okt 2006
Seit 5 Jahren wird in Bozen ein Kürbisfest organisiert. Es wird in Zusammenarbeit von Gastbetrieben, Floristen/Gärtnern und der Landesregierung organisiert und bei der Zusammenstellung verwundert es doch das überhaupt etwas zustande kommt. Wir wissen natürlich alle, das Südtirol ein traditionelles Kübisland ist. Über weite Äcker sind die leuchtenden Riesenbeeren von weit her schon zu sehen, … doch halt, das ist die Steiermark, nicht Südtirol. Was soll also ein Kürbisfest bei uns. >>Weiterlesen>>
9 Okt 2006
Ja manchmal, aber nur manchmal gibt es Parties, auf die muss man gehen. Da kommt ein berühmter DJ und die Location (sprich der Austragungsort) ist ein Besonderer und deshalb in dieser Kombination schon fast eine Rarität in Südtirol. Ich muss zugeben, dass die Leute von FourSeasonsParties sich dieses Mal wirklich ins Zeug gelegt und mit der Kollaboration mit TransArt auch was gebacken bekommen haben. Namentlich hat sich der Herr Kruder (eine Hälfte vom famosen DJ-Duo Kruder&Dorfmeister) persönlich die Ehre gegeben und das in der Bahnhofsremise in Bozen. >>Weiterlesen>>
